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Maria und Josef stehen vor der Tür

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Von: red Redaktion

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Langgöns (pm). Maria und Josef reisen ab 1. Dezember mit einem Koffer durch Langgöns. Sie klingeln, bitten um eine Übernachtung, am nächsten Tag wollen sie weiter nach Bethlehem.

Was so seltsam klingt, soll in Langgöns mit dem »Adventskoffer« Wirklichkeit werden. Nur stehen dann auf einmal Menschen vor der Haustür oder Langgönser werden von »Fremden« auf der Straße angesprochen und möchten ihnen einen Koffer für einen Tag und für eine Nacht zur Aufbewahrung geben.

Im Koffer befinden sich Maria und Josef - beide als Krippenfiguren verstaut. Sie sind unterwegs und bitten um ein Quartier. Die Gastgeber können Maria und Josef aus dem Koffer nehmen, ihnen einen Platz am Esstisch oder in der guten Stube gewähren und mit ihnen »ins Gespräch« kommen. Ein Hinweisblatt im Koffer gibt dazu Anregungen.

Der »Adventskoffer« ist ein Wagnis, hält die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde fest. So ist unklar, ob er jede Nacht eine Unterkunft findet oder ob er gar verloren gehen.

Am Tag drauf reichen die Gastgeber den Koffer weiter - egal ob an Freunde oder an Fremde und bitten um Obdach für eine Nacht für die Figuren. Am Ende sollen beide an Heiligabend um 16 Uhr in der evangelischen Jakobuskirche ankommen.

Zum Gottesdienst am ersten Weihnachtsstag, 25. Dezember, um 10 Uhr werden Maria und Josef anhand des Tagebuches erzählen, was sie auf ihrem Weg durch Langgöns erlebt haben.

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