Leerrohre zu klein für Glasfaser

  • VonPatrick Dehnhardt
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Langgöns (pad). 2017 wurden in Cleeberg die Aulbach- und die Schlossstraße grundhaft erneuert. Damals wurden auch Leerrohre für einen möglichen Glasfaserausbau verlegt. Dennoch wurde die Straße nun im Zuge des Netzausbaus der Deutschen Glasfaser aufgerissen.

»Eine Nachfrage bei der Gemeinde ergab, dass das Leerrohr nicht nutzbar gewesen sei, weil es an die Deutsche Telekom verkauft und ohnehin nicht ausreichend dimensioniert gewesen sei«, schreibt die SPD in einer Anfrage zur Gemeindevertretersitzung. Die Genossen wollten wissen, was da schiefgelaufen ist.

Bürgermeister Marius Reusch - 2017 noch nicht im Amt - sagte, dass die Leerrohre explizit nach den Vorgaben der Breitband Gießen GmbH und der Telekom dimensioniert worden waren. Für deren Netzausbau seien sie auch vorgesehen gewesen. Zudem habe der Gemeindevorstand damals beschlossen, die Leerrohre direkt nach dem Ausbau der Straßen an die Deutsche Telekom zu verkaufen. »Zu diesem Zeitpunkt war die Deutsche Glasfaser noch nicht im Gespräch.«

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