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Die Bahnunterführung in der Holzheimer Straße in Lang-Göns kann zwei Wochen lang von Fahrzeugen nicht passiert werden.

Sperrung

Arbeiten an Lärmschutzwand in Lang-Göns: Vollsperrung geplant

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Weil die Deutsche Bahn an einer Lärmschutzwand arbeitet, kommt es in Lang-Göns bald zu erheblichen Einschränkungen für den Verkehr. Auch beim ÖPNV gibt es eine Änderung.

In Lang-Göns gehen die Bauarbeiten an der Lärmschutzwand weiter – für Autofahrer bedeutet das vermutlich wieder: längere Wartezeiten und Umleitungen. Denn betroffen ist jetzt die Bahnunterführung im Holzheimer Weg. Diese muss für rund zwei Wochen vollgesperrt werden. Vom 22. Juli bis zum 9. August will die Deutsche Bahn hier die vorgesehenen Lärmschutzwände installieren. Dafür wird einiges an Platz gebraucht und ein großer Kran kommt zum Einsatz.

"Dafür müssen wir die Unterführung für den Autoverkehr sperren", erklärt Peter Müller, Leiter des Ordnungsamt Langgöns. "Wir kommen um eine Vollsperrung nicht herum." Für Fußgänger ist eine Passage allerdings möglich – Radfahrer werden gebeten,  abzusteigen, und ihr Rad in der Engstelle zu schieben. Der Kraftverkehr wird für die Dauer der Arbeiten großräumig über Leihgestern und Großen-Linden umgeleitet. 

Aber das war es leider noch nicht ganz: Denn der Rottweg und die Leihgesterner Straße werden aufgrund der Arbeiten nur einseitig befahrbar sein. Deshalb wird die Kreuzung Holzheimer Straße/Leihgesterner Straße/Rottweg wie schon im vergangenen Jahr wieder mit einer Ampelschaltung versehen. Das bedeutet auch: längere Wartezeiten im Ort. Auch die Straße "Am Wingert" wird von den Arbeiten betroffen sein: "Da haben wir es geschafft, die Arbeiten in die Nachtzeit zu verlegen", berichtet Bürgermeister Marius Reusch. Dafür müssen aber mehrere nächtliche Sperrung der Straße erfolgen – zu diesen Zeiten ist sie nur aus Richtung "An der alten Bach" zu erreichen. 

Arbeiten an Lärmschutzwand in Lang-Göns: Es könnte laut werden

Der ÖPNV wird allerdings nur wenig beeinträchtigt. Die Züge fahren weiter und aufgrund des eingeschränkten Ferienfahrplans steht nur eine größere Änderung an: Die Haltestelle des Anruflinientaxis in der Leihgesterner Straße entfällt für die zwei Wochen komplett. Als Ausweichmöglichkeit ist allerdings die Haltestelle am Bahnhof nur eine kurze Strecke zu Fuß entfernt. 

Doch natürlich haben die Bauarbeiten nicht nur Einfluss auf den Verkehr: "Für einzelne Anwohner wird das eine zeitlich beschränkte, stärkere Belastung bedeuten", erklärt Reusch. "Wir haben schon versucht, das etwas zu beschränken und wir bitten deshalb schon im Vorfeld um Verständnis." Bei der Lautstärke der Arbeiten ist mit typischem Metallarbeitslärm zu rechnen. Die Fundamente für die Lärmschutzwand wurden bereits im Vorfeld eingerammt, sodass zumindest dieser Lautstärkepegel nicht mehr erreicht werden wird. 

Doch gibt es auch ein Trostpflaster, wie der Bürgermeister mitteilt: "Das werden die letzten Maßnahmen sein, die hier erfolgen – danach ist alles fertig." Neben den Lärmschutzwänden fehlt nur noch die Umlegung des Zugangs zum Bahnhof von Seiten der Leihgesterner Straße: Dieser wird etwas nach oben verlegt und barrierefrei gestaltet.

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