Langgönser sorgen sich ob der Trockenheit im Wald

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Langgöns (se). Wie kann dem Wald geholfen werden? Gedanken dazu machen sich die Langgönser Freien Wähler. Die Idee: Die Gemeinde soll in Zusammenarbeit mit der Forstverwaltung dafür sorgen, Regen- und Schmelzwasser dem Wald zuzuführen und zu erhalten. "Hochwasseraufkommen kann so reguliert werden, aber vor allem würde in der aktuellen Wärmezeit die Grundwasserbildung gefördert", sagt Klaus Kutt von der antragstellenden Fraktion. Er schilderte eindrucksvoll, wie sich die Niederschlagsmengen in den vergangenen Jahren verringert haben. Mit diesem Antrag soll auf die anhaltende Trockenheit in den vergangenen Jahren reagiert werden. Wie Kutt berichtete, sei in den vergangenen Jahren Hochwasser ein Problem gewesen, nun sei es Wassermangel. Diesem Antrag stimmten die Gemeindevertreter einstimmig zu.

Pläne für einen Bürgerbus

Auf Anregung des Seniorenbeirates soll ein sogenannter Bürgerbus angeschafft und betrieben werden. Die Anschaffung übernimmt dabei das Land, die Betriebskosten die Gemeinde. So soll ein Kleinbus mit Platz für neun Personen das bestehende ÖPNV-Netz ergänzen. Dabei könnte der Bus an den Wochenenden Vereinen für Ausflüge sowie Fahrten zu Veranstaltungen und Sportwettkämpfen zur Verfügung gestellt werden. Nun sollen ehrenamtliche Fahrer und ein geeigneter Standort durch den Fachausschuss ausgewählt werden.

Kita-Gebühren sind Thema

Auf Anfrage der CDU/FDP-Fraktion sowie der Grünen berichtete Bürgermeister Marius Reusch, dass die Gebührenbefreiung durch das Land Hessen in den ersten sechs Kita-Stunden eines Tages der Gemeinde Mehreinnahmen von fast 118 000 Euro beschert hat. Dieser Betrag wurde für eine Senkung der U3-Gebühren eingesetzt und habe zu einer erheblichen Entlastung der betroffenen Eltern geführt. Die Gebührenbefreiung, so Reusch weiter, habe aber zu keinen signifikanten Bewegungen im Bereich der Anmeldezahlen geführt. Außerdem kämen die Kinder tendenziell früher in die Kita (mit ein bis zwei Jahren), blieben im täglichen Betrieb immer länger und nutzten so mit großer Mehrheit das Mittagessensangebot.

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