Landwirte gegen Landfraß

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Der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Langgöns beschäftigte sich nun mit einem Fragebogen zur Neuaufstellung des Regionalplans 2020. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Einwohnerzahl in Langgöns leicht ansteigen und künftig 12 000 betragen werde. Außerdem werde die Gemeinde bis zum Jahr 2030 weitere 15 Hektar zusätzliche Gewerbeflächen benötigen.

Der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Langgöns beschäftigte sich nun mit einem Fragebogen zur Neuaufstellung des Regionalplans 2020. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Einwohnerzahl in Langgöns leicht ansteigen und künftig 12 000 betragen werde. Außerdem werde die Gemeinde bis zum Jahr 2030 weitere 15 Hektar zusätzliche Gewerbeflächen benötigen.

Diesen Plänen wollen die Landwirte aber nicht zustimmen. Sie sprachen sich gegen weiteren "Landfra? aus. Insbesondere das Gelände westlich des Gewerbegebiets Perchstetten liegt ihnen am Herzen. "Das sind gute, fruchtbare Ackerflächen."

Angenommen wurde der Prüfbericht durch die Revision des Landkreises Gießen zum Jahresabschlusss 2010. "Das Ergebnis ist weniger schlecht ausgefallen als befürchtet", stellte Vorsitzender Jürgen Knorz fest. Der Ausschuss sprach eine Beschlussempfehlung aus, den Gemeindevorstand zu entlasten.

Außerdem empfahl der Ausschuss eine Vorlage, dass bei Benutzung der gemeindeeigenen Einrichtungen wie Bürgerhäusern und Dorfgemeinschaftshäusern Verwandte ersten Grades (z. B. Kinder) bei der Höhe von Gebühren Bewohnern der Gemeinde gleichzustellen seien.

Beim doppischen Finanzbericht mit Stand 30. Juni wurde festgestellt, dass die Steuereinnahmen nicht die Schätzungen erreicht haben. Darum habe der Gemeindevorstand beschlossen, nicht unbedingt notwendige Maßnahmen im Straßenbau zurückzustellen.

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