Hausleiterin Beate Steinmüller und Wilma Schäfer vom Familienzentrum Gießen freuen sich über die Spende, die Kim Rühl, Juliana Guckelsberger und Susanne Riethmüller (v. l.) überreichen. FOTO: CON
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Hausleiterin Beate Steinmüller und Wilma Schäfer vom Familienzentrum Gießen freuen sich über die Spende, die Kim Rühl, Juliana Guckelsberger und Susanne Riethmüller (v. l.) überreichen. FOTO: CON

Ein Kreis schließt sich

  • vonConstantin Hoppe
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Langgöns(con). Der traditionelle Weihnachtsmarkt in Espa musste in diesem Jahr zum ersten Mal seit 20 Jahren abgesagt werden - doch mit einer Tradition wollten die Organisatoren nicht brechen: Denn ebenso alt wie der kleine, aber feine Weihnachtsmarkt, der jedes Jahr am 23. Dezember stattfindet, ist auch die Tradition, Spendengelder zugunsten von verschiedenen Organisationen während des Marktes zu sammeln.

Viel Geld erwirtschaftet

Und zum Weihnachtsmarkt 2019 kam eine stattliche Summe von 2000 Euro zusammen, die jetzt übergeben wurde. Über eine Spende von jeweils 750 Euro sowie Kinderschokolade konnten sich die Kinderkrebsstation Peiper am Gießener Uniklinikum und das Familienzentrum für krebskranke Kinder in Gießen freuen. Die übrigen 500 Euro gehen an die Senioren in Espa für eigene Projekte.

"Wir bedanken uns bei allen Helfern, Spendern und den zahlreichen Gästen aus nah und fern für die tolle Unterstützung und sind gerade in der aktuellen Zeit froh, dass wir mit unseren Spenden helfen können", freute sich Thorsten Rühl, der zusammen mit Matthias Guckelsberger und Philipp Riethmüller vor 20 Jahren die Idee hatte, einen kleinen Weihnachtsmarkt nur einen Tag vor Heiligabend zu starten. Bei den insgesamt 20 Espaer Weihnachtsmärkten der vergangenen beiden Jahrzehnte konnte die Organisatoren bereits mehr als 20 000 Euro für die unterschiedlichsten Einrichtungen und Projekte stiften, was nur durch die tatkräftige Hilfe und Unterstützung der Familien, von Freunden, den Espaern Ortsvereinen und Dienstleistern möglich war. Die Spende an die Station Peiper hat auch eine ganz besondere Bedeutung für die Organisatoren: "Damit schließt sich der Kreis, denn die erste Spende im Jahr 2000 ging ebenfalls an die Station Peiper", erinnert sich Rühl. Jetzt hoffen die Organisatoren, dass man zum 21. Weihnachtsmarkt am 23. Dezember 2021 wieder viele Besucher begrüßen kann.

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