+
Die Ehrungen mit Christian Storz (l.) , Berta Reifenkugel und dem Vorsitzenden Prof. Dr. Axel Wehrend. FOTO: CON

Kranke Frösche und Falknerei

  • schließen

Langgöns(con). Die NABU-Ortsgruppe Dornholzhausen startet mit einer neuen Jugendgruppe ins neue Jahr: Mit der neuen Gruppe ab dem fünften Schuljahr soll die Lücke zwischen den jüngeren Kindern und den Erwachsenen geschlossen werden, wurde nun auf der Jahreshauptversammlung berichtet. Starten wird die neue Gruppe unter Leitung von Corinna Kabot in den Osterferien im Rahmen eines Ferienprojekts. Aus diesem soll sich nach Möglichkeit dann eine feste Gruppe bilden.

Vorträge, das Aufstellen von Nistkästen, Vogelwanderungen und das Anlegen von Blühstreifen beschäftigten im vergangenen Jahr die Mitglieder der NABU-Ortsgruppe Dornholzhausen. Das berichtete deren Vorsitzender Prof. Dr. Axel Wehrend.

Derzeit gibt es in Dornholzhausen 64 NABU-Mitglieder und 24 Mitglieder der Ortsgruppe. Auch für dieses Jahr sind wieder einige Informationsveranstaltungen geplant: Unter anderem geht es bereits am kommenden Donnerstag ab 19.30 Uhr um das Thema "Können Frösche krank werden?", am 19. März steht dann das Thema der Falknerei an und am 23. April geht es um den Vogel des Jahres - die Turteltaube. Daneben will der Verein eine Specht- und Fledermauswanderung anbieten sowie Nistkästen aufstellen und Blühstreifen anlegen.

Zur Jahreshauptversammlung standen zwei besondere Auszeichnungen an: Das Ehepaar Horst und Berta Reifenkugel sind nicht nur seit 40 Jahren Mitglied des Vereins, Horst Reifenkugel war zudem über viele Jahre hinweg im Vorstand aktiv.

Die zweite Auszeichnung des Abends ging an das Ehepaar Christian und Kerstin Storz: Durch ihre Pferdehaltung haben sie im Ort eine Lebensgrundlage für Schwalben geschaffen. Ihnen wurde die Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" verliehen. "Dazu gehört auch, dass man die Tiere bei sich duldet - das ist heute längst nicht mehr überall so", berichtete Wehrend. "Auch euren Garten habt ihr so angelegt, dass Schwalben dort etwas zu fressen finden." Darüber hinaus werden die Tätigkeiten und der Bruterfolg akribisch überwacht und dokumentiert.

Wer einmal ein Bild des Schwalbennachwuchs sehen möchte, der wird derzeit im Langgönser Rathaus fündig: Denn Kerstin Storz belegte mit ihrem Foto "Schwalben nach der ersten Flugstunde" den dritten Platz des letztjährigen Fotowettwerbs des NABU Oberes Kleebachtal.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare