Kommunikationscafé geplant

  • VonConstantin Hoppe
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Langgöns (con). Das Jahr 2020 war für den Heimat- und Geschichtsverein Niederkleen nicht einfach: Wie bei fast allen Vereinen in Deutschland mussten alle Veranstaltungen aufgrund der Pandemielage zwangsläufig abgesagt werden. So fehlten die Möglichkeiten, wichtige Einnahmen zu erzielen, um die Unterhaltung des Museums zu garantieren, aber auch um Projekte zu finanzieren, die man für Besucher und alle Bewohner des Dorfes im Verlauf des Jahres sonst immer regelmäßig anbieten konnte.

Auch Spenden, die anlässlich solcher Aktivitäten oftmals überreicht werden und die für die Vereinsarbeit immer sehr hilfreich waren, wurden durch Corona selten. »Viel bedauerlicher als fehlende Gelder ist aber, dass die Möglichkeit, sich bei solchen Anlässen zu treffen und in angenehmer Atmosphäre zu kommunizieren und zu feiern, leider völlig entfallen ist«, erklärte der Vereinsvorsitzende Hans-Joachim Röhrig im Rahmen der kürzlich erfolgten Jahreshauptversammlung des Vereins.

Dennoch war Röhrig mit den geleisteten Aktionen 2020 sehr zufrieden, und dankte den vielen Helferinnen, die unter Leitung der Beisitzerin Hanni Langen-Röhrich ein von Floristin Vera Reuter geschaffenes Blumenmeer am Leben erhielten, welches das Dorfzentrum bis in den Spätherbst verzaubert hatte. Nahtlos löste im Advent eine schöne Beleuchtung von Museum und altem Backhaus die Blumenpracht ab.

Vorstand im Amt bestätigt

Dass alle Anwesenden der Jahreshauptversammlung mit der Arbeit des Vorstandes einverstanden waren, zeigte sich bei der anschließenden Wahl: Der gesamte Vorstand wurde entlastet und anschließend einstimmig erneut gewählt - mit einer Ausnahme: Altersbedingt war Walter Reiz nicht mehr zur Wahl angetreten. Für ihn wurden Alexandra Eisenhardt und Barbara Keden als Beisitzerinnen in den neuen Vorstand gewählt.

In diesem Jahr plant der Heimat- und Geschichtsverein wieder einige Aktivitäten, soweit es die Pandemie zulässt. So laufen derzeit bereits die Planungen, ein »Kommunikations-Cafe« im Museum einzurichten, wofür auch die stellvertretende Vorsitzende und Leiterin des Museums, Doris Müller-Heinz, plädierte.

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