SG Kleenheim drücken viele Sorgen

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Die SG Kleenheim geht vorbehaltlich der Genehmigung des Amtsgerichts unter dem Namen HSG Kleenheim-Langgöns in die neue Saison. Dafür votierten die Mitglieder mehrheitlich in der Jahreshauptversammlung der Spielgemeinschaft Kleenheim im Foyer der Weidig-Sporthalle. Vorsitzender Herbert Röhrich sagte in seinem Jahresbericht, dass der Verein den Vereinszweck, den Handballsport, erfülle und das mit vielen Erfolgen sicherlich sehr erfolgreich.

Die SG Kleenheim geht vorbehaltlich der Genehmigung des Amtsgerichts unter dem Namen HSG Kleenheim-Langgöns in die neue Saison. Dafür votierten die Mitglieder mehrheitlich in der Jahreshauptversammlung der Spielgemeinschaft Kleenheim im Foyer der Weidig-Sporthalle. Vorsitzender Herbert Röhrich sagte in seinem Jahresbericht, dass der Verein den Vereinszweck, den Handballsport, erfülle und das mit vielen Erfolgen sicherlich sehr erfolgreich.

Nachdenken müssen die Verantwortlichen über den Nachwuchs, wo besonders im männlichen Bereich künftig Probleme auftauchen werden. Auch die Anzahl der Schiedsrichter ist rückläufig. "Was in der abgelaufenen Saison aber enttäuschend war, ist der oft schwache Besuch bei Heimspielen. Die großartigen Leistungen werden von den Zuschauern einfach nicht belohnt", erklärte der Vorsitzende. Kleenheim besteht aus drei kleinen Orten, andere Mannschaften, mit denen die Kleenheimer Teams in der 3. Liga oder Oberliga konkurrieren, haben ein sehr viel größeres Umfeld mit Städten und sogar Großstädten.

Hohes Niveau als Herausforderung

"Auch im finanziellen Bereich stoßen wir an unsere Grenzen", sagte Herbert Röhrich. Trotz Erhöhung der Preise konnte im Kiosk der Halle der Umsatz nicht gesteigert werden, was auch mit dem schwachen Zuschauerbesuch zu tun hat. "Viele Leute, die im Vorstand und im Umfeld mitarbeiten, tun dies zum Teil schon seit Jahrzehnten. Die große Frage ist, finden sich in Zukunft jüngere Leute, die im Vorstand und im Umfeld mitarbeiten?"

Der Sportliche Leiter Christian Straßheim ging auf das Abschneiden der einzelnen Mannschaften ein. Auch er beklagte den schwachen Zuschauerzuspruch bei Heimspielen. Straßheim forderte, mehr junge Leute in die Trainerausbildung zu schicken. "Wenn sich nichts ändert, haben wir Probleme in der Zukunft und können das hohe Niveau nicht halten", sagte Straßheim.

Den Kassenbericht trug der Vorsitzende vor, der den Posten eines Kassierers in Doppelfunktion mit ausübt. Demnach war eine Steuernachzahlung der größte Posten. Die Kassenprüfer Günter Rau, Steffi Engel und Torsten Friedrich hatten keinerlei Beanstandungen. Florian Eisenhardt wird neuer Kassenprüfer, Thorsten Friedrich und Steffi Engel bleiben weiter im Amt.

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