Sicherheit oberste Priorität

Kita-Elektrik wird regelmäßig geprüft

  • Patrick Dehnhardt
    vonPatrick Dehnhardt
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Langgöns(pad). Der Tod eines sechsjährigen Jungen in einer Frankfurter Kindertagesstätte im Herbst 2019 sorgte bundesweit für Entsetzen. Vermutlich war er nach einem Stromschlag durch eine defekte Steckdose gestorben. Auch im Langgönser Kindergartenbeirat zeigte man sich schockiert. Gleichzeitig kam die Frage auf, ob es zu solch einem Unglück auch in einer Kita in der Gemeinde kommen könnte.

Bürgermeister Marius Reusch erklärte im Gespräch mit dieser Zeitung, dass die Sicherheit in den Kindertagesstätten oberste Priorität hat. Unter anderem erfolge jedes Jahr eine Begehung, damit die Betriebserlaubnis nicht erlischt. Dabei werde auch die Elektrik regelmäßig geprüft.

Besonders Eltern, deren Nachwuchs die Kindertagesstätte in Cleeberg besucht, hätten sich aufgrund des Alters des Gebäudes besorgt gezeigt. Reusch sagte, dass dort in der Vergangenheit bereits nachgerüstet worden sei, um alle Sicherheitsstandards zu erfüllen. Da das Gebäude nun renoviert werde, werde auch die Elektrik erneuert und dabei Steckdosen höher gesetzt. "Die Kindertagesstätten sind sicher", sagte der Bürgermeister.

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