Jagdgenossen in Cleeberg sehr aktiv

  • vonConstantin Hoppe
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Langgöns(con). Die Cleeberger Jagdgenossen waren im vergangenen Jahr sehr aktiv: Darüber berichtete Jagdvorsteher Thorsten Jung in der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft. Aufgrund der andauernden Covid-19-Pandemie fand die Versammlung am Waldhaus mit ausreichendem Abstand unter den Teilnehmern und einem eigens dafür entwickelten Hygienekonzept statt.

Die Jagd ist derzeit in einem sehr guten Zustand, die Wildäsungsflächen in der Gemarkung werden fachgerecht bewirtschaftet und die von der Gemeinde angepachtete Jagdhütte durch den Pächter zu einem "Schmuckstück" renoviert. Der Wildschaden lag im vergangenen Jagdjahr mit 457 Euro auf einem sehr niedrigen Niveau und wurde zwischen Geschädigten und Jagdpächter einvernehmlich geregelt.

Auch das Anlegen von Blühflächen wurde von der Jagdgenossenschaft unterstützt. Das Saatgut wurde dem Jagdpächter und Landwirten für Blühflächen in der Cleeberger Gemarkung zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wurden die Instandsetzung des Seegrundweges, die Beschaffung von zwei Hochsitzkanzeln sowie die Jagdscheinausbildung von ortsansässigen Jungjägern finanziell unterstützt.

Vom Pachterlös soll ein Planierschild beschafft werden. Ferner wurde beschlossen, den Heckenrückschnitt in der Gemarkung finanziell zu unterstützen. Daneben werden erneut Mittel für die Beschaffung von Jagdeinrichtungen, die im Eigentum der Jagdgenossenschaft bleiben, zur Verfügung gestellt.

Ebenfalls wurde von der Versammlung beschlossen, die geplante Beleuchtung der Burg Cleeberg bei besonderen Anlässen zu unterstützen. Ortsvorsteherin Heidi Tonhäuser berichtete von den Planungen. Da die Verfügungsmittel des Ortsbeirates hier unter Umständen nicht ausreichen, erklärte die Genossenschaft kurzerhand, auch hier finanziell zu unterstützen.

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