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»Wir müssen intelligente Lösungen finden«, sagt Kerstin Gromes im Gespräch mit Steffen Bork.

»Immer wieder neu aufgestellt«

  • VonStefan Schaal
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Langgöns (srs). Als Unternehmen, das sich in den vergangenen Jahrzehnten »immer wieder neu aufgestellt hat«, haben vor wenigen Tagen Wolfgang und Sohn Steffen Bork ihre Spedition Bork in Langgöns im Gespräch mit Landrats-Kandidatin Kerstin Gromes präsentiert.

Wolfgang und Steffen Bork erzählten aus der Firmengeschichte und berichteten auf Nachfrage der Grünen-Kandidatin von ersten Unternehmungen mit Erdgas- und Stromantrieb bei ihren Lkw. Gleichzeitig wies Wolfgang Bork darauf hin, dass es darum gehe, in einem internationalen Wettbewerb zu bestehen, in dem Konkurrenten im Speditionsbereich mit verwerflichen Löhnen unter 65 Euro am Tag für Lkw-Fahrer mitmischen. »Das ist Sklaverei«, sagte er. »Das machen wir nicht mit.«

Mehrfach habe man sich neu erfunden, berichteten Wolfgang und Steffen Bork - auch Anfang der 2000er Jahre, als einer der Hauptkunden, der Büromöbelhersteller VOKO, pleiteging und die Speditionsfirma sich von einer Nacht auf die andere umorientieren musste.

Wegweisend war 1979 der Erwerb von zwölf Hektar Land am Ortsrand - ein wesentlicher Grundstein für den Magna-Park als zentralen Logistikstandort im Kreis, der schließlich vor allem 2003 mit dem Kauf des früheren Ayers-Kasernengeländes angegangen wurde. Heute beschäftigt die Bork-Gruppe bundesweit mehr als 500 Mitarbeiter. Der Fuhrpark besteht aus 290 Zugmaschinen und mehr als 500 Aufliegern.

Im technischen Bereich und in den Voraussetzungen beispielsweise im Verkehr müsse man in Deutschland aufpassen, nicht allzu schnell überholt zu werden. »Wir müssen intelligente Lösungen finden«, sagte Gromes. FOTO: SRS

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