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Das alte Feuerwehrhaus in Niederkleen: Wenn die Feuerwehr in den Neubau umzieht, werden nicht nur die Fahrzeughallen, sondern auch Räume im Bürgerhaus frei.

Ideen für Nachnutzung des Feuerwehrhauses

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Langgöns (se). Ein Luxusproblem für die Bürger des Langgönser Ortsteils Niederkleen: Wenn im Spätherbst das neues Gerätehaus bezogen werden kann, stehen die jetzt von der Feuerwehr genutzten Räume im und am Niederkleener Bürgerhaus für andere Zwecke zur Verfügung. Dieses Themas hatte sich auch der Ortsbeirat in seiner Sitzung angenommen. An der Sitzung nahmen unter anderen Ex-Bürgermeister Horst Röhrig, selbst Mitglied der Niederkleener Feuerwehr, Gemeindebrandinspektor Thomas H. Heckroth, Jürgen Klein, Vorsitzender des TSV Niederkleen und Markus Rudrich, nicht nur Mitglied im Ortsbeirat, sondern auch Vorsitzender des Vereins freiwillige Feuerwehr in Niederkleen, teil.

Heckroth schlug vor, einen Teil der Gerätehalle zur entsprechenden Lagerung des Kirmesinventars zu nutzen. Am besten auf Paletten gestapelt, um den Transport zu vereinfachen. Zu den bislang von der Feuerwehr genutzten Gebäuden gehört aber nicht nur die Fahrzeughalle mit angrenzenden Räumen, sondern auch das untere Geschoss des Bürgerhauses. Hier werden zurzeit 105 Quadratmeter von der Feuerwehr genutzt. Klein wies darauf hin, dass dem TSV bislang Räume, die etwa als Büro für die Mitgliederverwaltung, für Besprechungen und zur Lagerungen von Vereinsutensilien nutzbar sind, fehlen. Diese könnte dem Verein in dem bald frei werdenden Gebäudeteil zur Verfügung gestellt werden.

Röhrig hatte eine Aufzählung von möglichen Folgenutzungen erarbeitet. Ein Ort der Kommunikation und des Gemeinsinns, etwa eine Kreativwerkstatt, Kurse der Volkshochschule oder ein Angebot für Demenzkranke schweben ihm vor. Die Niederkleener sollten in die Entscheidung eingebunden werden, schlug er vor. Der Ortsbeirat kam überein, die nächste Sitzung mit einer Ortsbesichtigung zu verbinden und alle Vereine in Niederkleen mit einzubinden. Über die spätere Nutzung soll ergebnisoffen gesprochen und nach Möglichkeit alle Interessen einbezogen werden.

In der Sitzung sprach sich der Ortsbeirat mit Nachdruck für eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Glasfaser aus und empfahl den Bürgern, im Zuge einer sogenannten Nachfragebündelung, sich an das Glasfasernetz dieses Unternehmens anschließen zu lassen. Bekanntlich hat das Unternehmen die Messlatte auf 40 Prozent Vertragsabschlüsse der in einem definierten Gebiet vorhandenen Haushalte gelegt. Der Ortsbeirat bezeichnete das geplante Glasfasernetz als förderlich für die Ortsentwicklung in Niederkleen und hofft, dass die geforderten 40 Prozent erreicht werden.

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