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Barbara Fandré, Julia Cieslik mit der kleinen Lea, Bürgermeister Marius Reusch und Christiane Itter-Neuhof. FOTO: CON

"Hier bin ich daheim"

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Langgöns(con). Willkommen auf der Welt: In Langgöns gibt es seit diesem Jahr Geschenketaschen für Neugeborene und deren Eltern. Am Freitag stellte Bürgermeister Marius Reusch die Präsente im Rathaus vor.

In den Taschen finden sich neben einem Glückwunschschreiben der Gemeinde viele wichtige Informationen für Eltern: Etwa der Hinweis auf die Abfalltüten für Windeln, die die Gemeinde bereitstellt oder für Angebote wie Eltern-Kind-Turnen, die Kindergärten und vieles mehr. Auf jeden Fall praktisch ist der ebenfalls enthaltene Baby-Body den die Gemeinde gestaltet hat. Auf dem Textil prangt das Langgönser Wappen mit dem Schriftzug "Hier bin ich daheim". "Damit wollen wir gleich das Heimatgefühl stärken", erläutert Reusch die Idee.

Angestoßen hat die Aktion Barbara Fandré: "Man sollte zumindest versuchen, etwas zu ändern - auch wenn es dann nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist", erklärt sie am Freitag. Die Hauptintention ihrerseits war bei der Aktion, dass man in diesem Zuge nicht nur den Eltern gratulieren sollte, sondern auch darauf hinzuweisen, dass Kinder Verantwortung bedeuten. Dem pflichtete der Bürgermeister bei: "Wir laufen gerade darauf zu, dass Dinge, die früher die Familie geleistet hat, immer stärker dem Staat übertragen werden. Aber der kann das gar nicht leisten".

Im Rathaus hatten sich Christiane Itter-Neuhof und Annelie Pohl mit der Gestaltung der Willkommenstüte beschäftigt.

Erste Geschenk an Lea Cieslik

Als erstes Kind konnte am Freitag die erst vier Wochen alte Lea Cieslik ihre Geschenketasche entgegennehmen - auch wenn ihr Interesse an dem Rummel um sie herum naturgemäß noch eher verhalten ausfiel. Mutter Julia freut sich aber auf jeden Fall: "Das ist ein tolles Zeichen und eine tolle Initiative". Auch alle anderen Kinder, die seit Anfang dieses Jahre in Langgöns geboren worden sind (immerhin schon zehn) werden noch ihre Präsente bekommen - natürlich ebenso wie der zukünftige Langgönser Nachwuchs.

In der Vergangenheit wurden in den Dörfern der Großgemeinde Langgöns jährlich zwischen 85 und knapp unter 100 Kinden geboren - Tendenz leicht steigend.

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