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Henrich Dörmer liest in Oberkleen. FOTO: CON

Tod in der Heuballenpresse

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Langgöns(con). Zwischen Archäologischen Ausgrabungen, Basketballspielen und einem Mord: Im dritten Kriminalroman um Kriminalkommissar Martin Cervinus des Licher Autors Henrich Dörmer "Hünenschlag", muss sich der Protagonist wieder einmal mit allerlei Herausforderungen herumschlagen. Wer die Romane von Dörmer kennt, der weiß, dass dabei die heimische Geschichte - diesmal vor allen Dingen die Früh- bis Vorgeschichte - eine bedeutende Rolle spielt. Jetzt stellte der Autor seinen Roman im Rahmen einer Lesung im evangelischen Gemeindehaus Oberkleen vor.

Der Mord scheint ein vermeintlicher Unfall zu sein: Ein Landwirt ist durch eine Heuballenpresse zu Tode gekommen. Doch im Rahmen der Ermittlungen verstricken sich Zeugen und Angehörige immer wieder in Widersprüche. Auch der Unfallort in unmittelbarer Nähe zu den mystischen Hügelgräbern zwischen Bettenhausen und Muschenheim erscheint rätselhaft.

Erneut begibt sich der Kommissar auf eine Reise in die Vergangenheit Mittelhessens. Die Ermittlungen führen ihn unter anderem zum Totenberg im Lumdatal, nach Rüddingshausen, Beuern und zum Oberhessischen Museum in Gießen. Eine Parallelhandlung führt in die Jungsteinzeit und damit zu den Erbauern der Hünengräber zurück, von denen noch heute zahlreiche zu finden sind, auch in der Umgegend von Oberkleen.

Der Eintritt zur Lesung war kostenlos, dafür wurde um eine Spende für die weitere Sanierung des evangelischen Gemeindehauses gebeten.

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