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General Bogatsch schreitet am Flugplatz Kirch-Göns im April 1940 die Front der Fernaufklärerstaffel ab.

Heimatforscher Reusch bietet erneut Führung an

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Langgöns (pm). Heimatforscher Werner Reusch bietet erneut eine Führung auf dem Gelände der ehemaligen Ayers-Kaserne (heute Magnapark) an. Das Thema lautet "Flugplatz Kirch-Göns - Die Fernaufklärerstaffel 4. (F11) und gesprengte Wehrmachtsbunker. Erinnerungen an die Zeit von 1935 bis 1945". Treffpunkt ist am Sonntag, 16. Juni, um 10 Uhr an der ehemaligen Kirche der Ayers-Kaserne, Niederkleener Straße. Die Führung kostet 3 Euro pro Person.

Reusch will bei dieser Führung noch einmal auf den Bau und die Nutzung des Flugplatzes in Kirch-Göns eingehen. Er beschreibt, wo einst Wache, Soldatenunterkünfte, die sogenannte "tausendjährige Eiche" und Bunkeranlagen waren. Die einstigen Standplätze der Aufklärungsflugzeuge werden gezeigt, ausführlich die Sprengung von fünf Bunkern im März 1945 beschrieben, aus denen zuvor noch schnell über 50 Tonnen Lebensmittel an die Bevölkerung verteilt worden sind. Reste der Bunker sind noch heute vorhanden. Der Flugplatz wurde dann am 24. Dezember 1944 bombardiert. Auch den Abschuss einer B26 am 2. März 1945 bei Gießen will Reusch erläutern.

Zum Schluss der Führung werden die Besucher noch über die Entwicklung der einstigen Militärbrache zum Magnapark informiert. Weitere Infos zur Führung bei Werner Reusch, Telefon 0 64 47/63 37, oder per E-Mail: werner.reusch@web.de.

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