"Gute-Kita-Gesetz" kostet

  • Patrick Dehnhardt
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Langgöns(pad). Um die heimische Wirtschaft in der Zeit der Covid-19-Krise zu unterstützen, soll die Gemeinde Vorschläge erarbeiten und unter Umständen Investitionen vorziehen. Dieser Antrag der Langgönser SPD fand nun in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung einstimmigen Zuspruch.

Einstimmig stimmten die Gemeindevertreter zudem für den Antrag von FDP, CDU und Grünen, zwei neue Ausbildungsstellen in der Verwaltung zu schaffen. Damit will man in der Krisenzeit jungen Menschen eine Jobperspektive bieten. Zudem soll die Umsetzung der zweiten Stufe des "Gute-Kita-Gesetzes" vorgezogen werden.

Bürgermeister Marius Reusch sagte dazu, dass die erste Stufe eine Steigerung von 120 Personalstunden pro Woche vorsehe. Dies verursache pro Monat zusätzliche Personalkosten von 12 500 Euro. Die weiteren Stufen würden jeweils ähnliche Kosten verursachen. Wenn das "Gute-Kita-Gesetz" endgültig umgesetzt ist, werde die Gemeinde pro Jahr rund 450 000 Euro mehr für die Kitas aufwenden. In drei Jahren endet der Förderzeitraum. Reusch hofft, dass der Bund auch danach für die Finanzierung sorgt. Die SPD machte sich für einen Ausbau des Anruflinientaxi-Angebots stark. An Wochentagen solle ein mindestens zweistündiger Rhythmus im Fahrplan vorgesehen werden. Reusch sagte, dass man diese SPD-Forderung bereits mit einer Stellungnahme 2019 erfüllt habe. Derzeit sei das Kleebachtal unterversorgt, darauf habe die Gemeinde bereits die Träger des Öffentlichen Personennahverkehrs hingewiesen.

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