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Am Ende des Tulpenweges in Lang-Göns sollen weitere Wohngebäude am "Fauerbacher Rain" entstehen.

Grünes Licht für Bauprojekte

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Langgöns (se). Die Langgönser Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung am Donnerstagabend in Dornholzhausen grünes Licht zum Bebauungsplan "Süd-Ost" in der Kerngemeinde gegeben. Demnach sollen am "Fauerbacher Rain" neue Wohngebäude entstehen. Die Gemeindevertreter schlossen sich einstimmig der Beschlussempfehlung des Bauausschusses an.

Auch am Dornholzhausener Blankweg sollen neue Wohngebäude entstehen. Die Anregung, Feldwege in die spätere Planung mit einzubeziehen, wurde aufgenommen und dem Antrag danach einstimmig zugestimmt. Ohne Diskussion, aber mit überwiegender Mehrheit sprach sich die Gemeindevertretung dafür aus, im gemeindeeigenen Anwesen Wiesenstraße 18 ("Faselstall") sechs neue Wohnungen zu erstellen. Gesamtkosten: 660 000 Euro. Erwartet wird eine Förderung in Höhe von 120 000 Euro.

Bürgermeister Marius Reusch ging auf den Finanzbericht mit Stand 31. Juli ein. So erwarte die Gemeinde Langgöns einen höheren Anteil an der Umsatzsteuer (plus 60 000 Euro), aber einen geringeren Anteil an der Gewerbesteuer (minus 100 000 Euro). Dennoch sei ein positives Ergebnis zu erwarten. Der Rathauschef machte aber eine kleine Einschränkung. "Es können nicht alle Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden."

Endausbau am "Lausköppel"

Dagegen gab Reusch in einer anderen Angelegenheit eine erfreuliche Mitteilung: Zunächst war die Gemeinde bei der Sanierung einiger Feldwege mit ihrem Wunsch auf Zuschüsse durch Hessen Mobil abgeblitzt. Nun erhielt der Bürgermeister einen Anruf, dass Langgöns doch mit in das Programm aufgenommen werde. Bei Gesamtkosten in Höhe von 600 000 Euro könne sich der Förderungsbetrag auf 350 000 Euro belaufen.

Nach einem Antrag der CDU/FDP-Fraktion sowie der Grünen wurde der Endausbau im Neubaugebiet "Lausköppel" (Niederkleen) beschlossen. Vor dem Spielplatz sollen dabei Parkplätze gebaut werden. Den Eigentümern von noch nicht bebauten Grundstücken in diesem Bereich soll dies bekannt gemacht werden und ihnen Unterstützung bei der Bebauung und Vermarktung angeboten werden.

Bürgermeister Reusch teilte den Gemeindevertretern außerdem mit, dass der Zuwendungsbescheid für einen bei der Gemeinde angestellten Klimaschutzmanager eingegangen sei. Nun könne die Stelle für zunächst drei Jahre besetzt werden.

Wie berichtet, beteiligt sich die Hessenkasse mit 90 Prozent an den Sanierungskosten (250 000 Euro) der Alten Turnhalle in Niederkleen. Seit 1987 wurden in der Turnhalle keine nennenswerten Sanierungsarbeiten vorgenommen, sodass ein großer Renovierungsbedarf besteht.

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