Glasfaser macht Internetverbindungen mit Geschwindigkeiten von 300 Megabit bis ein Gigabit pro Sekunde möglich. FOTO: DPA
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Glasfaser macht Internetverbindungen mit Geschwindigkeiten von 300 Megabit bis ein Gigabit pro Sekunde möglich. FOTO: DPA

Schnelles Internet in Langgöns

Glasfaserausbau in Langgöns ab Herbst - Aber nicht komplett in allen Ortsteilen

  • vonStefan Schaal
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Noch in diesem Herbst sollen die Bauarbeiten beginnen, ab Anfang kommenden Jahres können die ersten Langgönser dann auf das neue Hochgeschwindigkeits-Internet zurückgreifen.

In Cleeberg, Espa, Dornholzhausen, Niederkleen und Oberkleen werden Glasfaseranschlüsse gelegt. Bürgermeister Marius Reusch hat nun auch bekanntgegeben, wo es in Kernort Lang-Göns zum Ausbau kommen wird.

Im Südosten des Kernorts jenseits des Bahndamms, also im Blumenviertel und entlang des Fasanenwegs, soll ebenfalls Glasfaser verlegt werden, berichtete Reusch - auch wenn dort weit weniger als 40 Prozent der Bürger dafür Interesse angemeldet haben. Um einen wirtschaftlichen Ausbau realisieren zu können, hatte das Unternehmen Glasfaser mit Sitz in Borken diese Marke vorgegeben.

Das genaue Gebiet in Lang-Göns für Hochgeschwindigkeits-Internet ist noch nicht festgelegt. Es sei weiterhin möglich, Interesse anzumelden, sagte Reusch. Im April erarbeitet das Unternehmen Deutsche Glasfaser die konkrete Ausbauplanung und stimmt sie vor den Sommerferien mit der Gemeinde ab.

Das Rathaus und die Feuerwehr werden mit Glasfaser angeschlossen. Nicht verbunden bleiben hingegen die Sporthalle, das Bürgerhaus und die Grundschule, berichtete Reusch bedauernd.

"Es wird sichtbare Baustellen geben", sagte der Bürgermeister und wies darauf hin, dass die Arbeiten die Bürger durchaus beeinträchtigen werden. "Wir müssen jede Straße und jeden Bürgersteig öffnen, aber wir werden auf die Bauqualität und die Verträglichkeit für die Bürger stark achten."

Die genauen Ergebnisse zur Interessensbekundung der Langgönser an Glasfaseranschlüssen werden nicht veröffentlicht. In den meisten Dörfern wurden sie offenbar leicht unterschritten, nur in Dornholzhausen wurde die Marke von 40 Prozent erreicht. In Lang-Göns allerdings haben offenbar 300 Verträge gefehlt. Da die Liegenschaften der Gemeinde im Kernort und die Gewerbegebiete Perchstetten und Jammersberg aber ans Hochgeschwindigkeits-Internet angeschlossen werden sollen, ist der Ausbau im Südosten des Kernorts wirtschaftlich.

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