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Das Feuerwehrgerätehaus ist als erstes kommunales Gebäude in Lang-Göns an das Glasfasernetz angeschlossen.

Schnelles Internet

Glasfaser fürs Feuerwehrgerätehaus Lang-Göns

  • vonConstantin Hoppe
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Das Feuerwehrgerätehaus in Lang-Göns erhält als erste kommunales Gebäude Glasfaseranschluss. Kann eventuell doch noch die gesamte Kerngemeinde erschlossen werden?

Das schnelle Internet ist in Langgöns angekommen: Als erstes kommunales Gebäude in Lang-Göns erhielt am Donnerstagmorgen das Feuerwehrgerätehaus einen Glasfaseranschluss durch die Deutsche Glasfaser GmbH.

In den kommenden Tagen und Wochen werden weitere Gebäude in der Nähe ihren Anschluss erhalten. »Auch das Rathaus wird bald angeschlossen«, freute sich Bürgermeister Marius Reusch Pressetermin am Donnerstag. »Wir haben uns dazu entschieden, alle unsere Liegenschaften anzuschließen, um diese zukunftsfähig zu machen, sagte er

Kommt doch noch gesamte Kerngemeinde ans Netz?

Nach dem Anschluss ist das Glasfasernetz bei bestehendem Vertrag sofort nutzbar - im Falle der kommunalen Gebäude bedeutet das Geschwindigkeiten von 300 Mbit pro Sekunde im Download. Das wird auch bei den freien Internetverbindungen in den Bürgerhäusern der Gemeinde für einen ordentlichen Geschwindigkeitsschub sorgen. Bei der Freiwilligen Feuerwehr bietet die deutlich schnellere Verbindung besonders bei Großeinsätzen oder Katastrophenfällen einen Vorteil: »Bei solchen Einsätzen wird hier in der Zentrale viel mit Downloads und Uploads gearbeitet - und da macht gerade der schnellere Upload viel aus«, erklärte dazu Klaus Wilhelm, bei der Langgönser Gemeindeverwaltung zuständig für den Ausbau der Glasfaserversorgung.

Wie es in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten weitergehen wird, erklärte Volker Schneider, Projektmanager bei der Deutschen Glasfaser: Schon in den vergangenen Tagen wurden die Anschlüsse in Dornholzhausen erledigt. Als nächstes auf dem Plan stehen die Anschlüsse in Niederkleen und Oberkleen. Die Tiefbauarbeiten dort sind abgeschlossen; bis Ende April sollen alle Glasfasern angeschlossen sein. Danach werden die Arbeiten in Cleeberg und schließlich in Espa ausgeführt.

Offen ist allerdings noch, wie es mit den aktuell noch nicht angeschlossenen Teilen in Lang-Göns weitergeht: Im Kernort der Gemeinde war die Nachfrage aus der Bevölkerung für einen Glasfaseranschluss nicht groß genug, um eine Erschließung des gesamten Ortes zu erreichen.

»In den kommenden Wochen ist ein längerer Gesprächstermin mit der Deutschen Glasfaser zu diesem Thema angesetzt«, erläuterte der Bürgermeister auf Nachfrage. »Da wollen wir dann besprechen, welche Möglichkeiten es gibt, auch den Rest von Lang-Göns ans Glasfasernetz anzuschließen.«

Wichtig ist dem Bürgermeister dabei, dass eine Entscheidung dazu noch während der aktuell laufenden Arbeiten stattfindet: »Dann könnte man das eventuell noch als weiteren Bauabschnitt verwirklichen.« Die Kapazitäten dafür wären auf jeden Fall vorhanden, wie Klaus Anselm, Bauleiter der Deutschen Glasfaser in Langgöns, mitteilte.

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