Die Spenden werden auf dem Betriebshof des Briefzentrums in Langgöns an Pamela Stephens (r.) überreicht; mit von der Partie sind (v. l.) die Post-Mitarbeiter Ingo Hofmann, Dirk Wagner, Vera Guderian und Stefan Hausberg. FOTO: GDP
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Die Spenden werden auf dem Betriebshof des Briefzentrums in Langgöns an Pamela Stephens (r.) überreicht; mit von der Partie sind (v. l.) die Post-Mitarbeiter Ingo Hofmann, Dirk Wagner, Vera Guderian und Stefan Hausberg. FOTO: GDP

Geld und Ginkgos

  • vonGünther Dickel
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Langgöns(gdp). Während in vielen Betrieben und Organisationen derzeit Corona mit seinen Hygienemaßnahmen einen Großteil der Alltagsthemen bestimmt, hat die Postbelegschaft der Niederlassung Langgöns eine Spendenaktion für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Gießen/Marburg gestemmt. Dabei kamen stolze 2620 Euro zusammen, wie sich Pamela Stephens (verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit) freute. Da fast 80 Prozent der Finanzierung der ambulanten Hospizarbeit im Verein durch Spenden getragen werden, ist das persönliche Engagement und Herzblut der Hospizbelegschaft von unschätzbarem Wert. Deshalb haben die Organisatoren der Post-Niederlassung Langgöns um Leiterin Vera Guderian und Pamela Stephens vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst aus der Spendensumme 75 Ginkgo-Bäume gekauft und in einer Überraschungsaktion an Familien und ehrenamtliche Mitarbeiter der Hospizbelegschaft als Dank und Anerkennung überreicht. Dass diese Zustellung auch mithilfe der DHL-Logistik und -Paketdienste erfolgte, verlieh dem Ganzen zusätzlichen Charme.

Der Ginkgo ist aktuell Symbol des Deutschen Kinderhospizvereins; er gilt als Symbol der Hoffnung, Freundschaft und Anpassungsfähigkeit. Mit der Spendenaktion möchten Guderian und die Post-Belegschaft auf eine Gesellschaftsgruppe aufmerksam machen, welche unter den aktuellen Einschränkungen durch die Distanz- und Hygienemaßnahmen besonders leidet.

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