Freude über 313 000 Euro mehr

  • vonPatrick Dehnhardt
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Langgöns (pad). Erfreuliche Post bekam Langgöns nun vom Landkreis: Dieser zahlt 313 500 Euro an die Gemeinde. Hintergrund ist, dass der Landkreis nach einer Gesetzesänderung weniger Kosten für die Unterbringung sozial Bedürftiger tragen muss.

Christopher Lipp (CDU) sagte, dass die Regelung zunächst erst 2021 greifen sollte, nun bereits für 2020 eine Auszahlung folgte. Dass der Landkreis von der Entlastung die Hälfte an die Kommunen weiterleite, sei »eine politische Entscheidung«. Bürgermeister Marius Reusch erläuterte, dass sich die Entlastung auch auf die Höhe der Kreisumlage auswirken müsse.

Nun stand nochmals der Haushalt 2015 auf der Tagesordnung, denn erst jetzt liegt der Prüfbericht des Landkreises zum Jahresabschluss vor. Reusch erinnerte daran, dass es damals ein besonderes Jahr war, da es seinerzeit keinen genehmigten Haushalt gegeben habe. Finanzfachwirt Marc Zimmermann sagte, dass die Prüfung gut ausfiel, damit ein Teil des Minus der Vorjahre ausgeglichen werden könne. Er geht davon aus, dass nach dem Vorliegen des Prüfberichts 2016 es möglich sein wird, alle Alt-Fehlbeträge komplett auszugleichen. Hans Dern (Grüne) kritisierte, dass die Planungen damals viel zu negativ gewesen seien.

In Linden musste vor wenigen Tagen ein neuer Stadtbrandinspektor gewählt werden. Dies war nur im Rahmen einer Präsenzsitzung möglich, da die Satzung keine Online-Veranstaltung vorsieht. In Langgöns will man dieses Problem nun lösen: Auf Wunsch des Wehrführerausschusses soll die Satzung so geändert werden, dass »im Fall von Umständen, die eine Präsenzsitzung nicht ratsam erscheinen lassen«, auf Beschluss des Feuerwehrausschusses eine Online-Sitzung abgehalten werden kann. Wahlen sollen als Briefwahl stattfinden. Die Satzungsänderung wurde einstimmig beschlossen.

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