Das Feuerwehrhaus in Dornholzhausen soll saniert werden. FOTO: SE
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Das Feuerwehrhaus in Dornholzhausen soll saniert werden. FOTO: SE

62 000 Euro Plus

  • Harold Sekatsch
    vonHarold Sekatsch
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Langgöns(se). Nachdem im Finanzbericht der Gemeinde Langgöns mit Stand vom 31. Oktober ein Plus von 246 000 Euro im Jahresergebnis 2019 hochgerechnet worden ist, sieht es auch für das kommende Jahr gut aus. Das geht aus dem Haushaltsplan für 2020 hervor, den Bürgermeister Marius Reusch in der Gemeindevertretersitzung am Donnerstag einbrachte.

Nach dem Ansatz rechnet die Gemeinde für das Jahr 2020 im ordentlichen Haushalt mit Erträgen in Höhe von rund 23,2 Millionen Euro, Aufwendungen von rund 23,1 Millionen Euro und somit einem Plus von über 62 000 Euro. "Der Finanzhaushalt wird auch in Zukunft ausgeglichen sein", sagte der Bürgermeister. Auch in den Folgejahren 2021 bis 2023 geht er von einem positiven Ergebnis aus.

Mit 7,5 Millionen Euro ist 2020 der Anteil an der Einkommenssteuer der größte Einnahmeposten, 4 Millionen Euro werden bei der Gewerbesteuer veranschlagt und an Schlüsselzuweisungen vom Land 3,46 Millionen Euro erwartet. Bei der Grundsteuer stehen 1,31 Millionen Euro im Ansatz.

Auf der Ausgabenseite sind die Personalaufwendungen (7,22 Millionen Euro) und Kreis- sowie Schulumlage (5,69 bzw. 2,97 Millionen Euro) neben Sach- und Dienstleistungen (3,51 Millionen Euro) die größten Posten. Die Hebesätze bleiben unverändert: Jeweils 300 Punkte bei den Grundsteuern A und B sowie 350 Punkte bei der Gewerbesteuer. Für Investitionen sind im kommenden Jahr Ausgaben in Höhe von mehr als vier Millionen Euro veranschlagt. Die Schulden der Gemeinde Langgöns wurden in den vergangenen Jahren leicht, aber kontinuierlich abgebaut und liegen jetzt bei 8,22 Millionen Euro.

Die Gemeindevertreter gaben ebenfalls grünes Licht für den Ausbau des Feuerwehrgerätehauses in Dornholzhausen. Dabei sind der Anbau einer Fahrzeughalle, Umbau/Sanierung des Sozialtraktes und der Schulungsräume geplant. Nach einer "Grobkostenschätzung" sind dafür 750 000 Euro zu veranschlagen, wobei auf den Anbau der Fahrzeughalle 150 000 Euro entfallen.

In der letzten Sitzung des alten Jahres informierte Marius Reusch darüber, dass der Vertrag mit der AWO zum Projekt "Selbst.Ständig! leben in Langgöns" bis zum 31. Oktober 2020 verlängert wurde. Einstimmig stimmten die Gemeindevertreter für die Teilnahme und Mitarbeit am Projekt "Jugendgerechte Städte und Gemeinden im Landkreis Gießen" sowie für die Umsetzung des Kita-Maßnahmepaketes 2020 und die Einstellung der dafür notwendigen Mittel in Höhe von knapp 180 000 Euro.

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