In Niederkleen sind die Gräben des Glasfaserausbaus derzeit mit Pflastersteinen provisorisch verschlossen. FOTO: PAD
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In Niederkleen sind die Gräben des Glasfaserausbaus derzeit mit Pflastersteinen provisorisch verschlossen. FOTO: PAD

Erst mal Pflaster drauf

  • vonPatrick Dehnhardt
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Pflastersteine statt Asphalt - dieses Bild bietet sich aktuell in vielen Langgönser Straßen. Da die Asphaltwerke gegenwärtig geschlossen sind, können die Baustellen im Zuge des Glasfaserausbaus noch nicht endgültig fertiggestellt werden.

Für Autofahrer bietet sich in der Gemeinde Langgöns in vielen Straßen derzeit ein ungewohntes Bild: Immer wieder kreuzen und queren gepflasterte Streifen die Fahrbahn. In Niederkleen etwa wurde in der Kreuzstraße auf gut 50 Metern Länge eine rund 20 Zentimeter breite Pflasterung in der Ortsdurchfahrt montiert.

Hintergrund ist der Internetausbau im Gemeindegebiet durch die Deutsche Glasfaser. Dafür wurden schmale Gräben durch die Straßen gezogen, um Leerrohre für die Glasfaserleitungen zu verlegen. Diese wurden im Anschluss zugeschüttet und mit Pflastersteinen provisorisch befestigt.

Bürgermeister Marius Reusch sagte im Gespräch mit dieser Zeitung, dass das beauftragte Bauunternehmen seit 14. Dezember eine Winterpause eingelegt habe. Derzeit hätten die Asphaltwerke geschlossen, daher fehle es auch am notwendigen Material, um die Baustellen endgültig zu verschließen. "Das Problem hätten wir auch, wenn wir die Straße für einen Wasserrohrbruch öffnen müssten", sagt Reusch. Zumal es keinen Sinn macht, unter bestimmten Temperaturen zu asphaltieren, da dann die Qualität leidet.

Die Gräben nur mit Kies zuzuschütten hätte vielerorts nicht ausgereicht. "Das fährt sich dann aus", sagt der Bürgermeister. Die Betonsteine würden hingegen als Provisorium gute Dienste leisten.

Ende Januar, Anfang Februar könnten - wenn das Wetter mitspielt und die Asphaltwerke wieder geöffnet haben - endgültig asphaltiert werden. Die Kosten für diese Arbeiten trägt die Deutsche Glasfaser im Zuge ihres Netzausbaus. Zudem schaut die Gemeinde am Ende noch einmal genau hin, ob alle Straßen ordentlich repariert wurden. "Noch ist keine Abnahme erfolgt", sagt der Bürgermeister.

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