AWO-Affäre

Ermittler prüfen Immobiliendeal in Langgöns

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Langgöns(dpa/srs). Ein Immobiliengeschäft der Arbeiterwohlfahrt in Langgöns ist Gegenstand eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main geworden. Dies hat der AWO-Bundesverband am Freitag mitgeteilt.

Wie berichtet beschäftigt der Verkauf des AWO-Seniorenzentrums in Langgöns an eine Privatgesellschaft im Jahr 2016 Juristen. Das Heinz-Ulm-Haus ging an eine private Immobilienfirma, der Vorwurf der Untreue steht im Raum. Auch ein Immobiliengeschäft der AWO in Bruchköbel wird untersucht.

Im Januar hat der AWO-Bezirksverband Hessen-Süd eine "Task Force" unter Leitung der ehemaligen Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin zur Aufklärung aller Vorwürfe eingesetzt. AWO-Pressesprecher Swen Klingelhöfer erklärt auf Nachfrage, die "Task Force" werde erste Ergebnisse voraussichtlich Ende April öffentlich bekannt geben.

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