Entscheidung vertagt

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Weiteren Klärungsbedarf sieht der Bau- und Infrastrukturausschuss der Gemeinde Langgöns bei verschiedenen Bauvorhaben. Auf der Tagesordnung der Sitzung am Mittwochabend stand unter anderen die Sanierung des "Alten Hauses" in Niederkleen, die mit bis zu 950 000 Euro veranschlagt wird.

Weiteren Klärungsbedarf sieht der Bau- und Infrastrukturausschuss der Gemeinde Langgöns bei verschiedenen Bauvorhaben. Auf der Tagesordnung der Sitzung am Mittwochabend stand unter anderen die Sanierung des "Alten Hauses" in Niederkleen, die mit bis zu 950 000 Euro veranschlagt wird.

Bürgermeister Horst Röhrig sieht die Gemeinde in der Pflicht, dieses 1656 errichtete Fachwerk für die Nachwelt zu erhalten. Auch Jürgen Knorz stimmte dem Rathauschef zu, wies zusätzlich darauf hin, dass auch die alte Turnhalle in Niederkleen erhaltenswert sei und weiter für den Sportbetrieb genutzt werden solle. "Die alte Turnhalle ist im Vergleich dazu ein junger Balken und historisch nichts wert." Dem wurde entgegnet, dass diese Turnhalle wichtig für den Sportbetrieb sei. In der Diskussion zeigte sich, dass die alte Turnhalle für nicht wenige Niederkleener eine Herzensangelegenheit ist. Allerdings stand die Sanierung dieses Gebäudes nicht auf der Tagesordnung. Eine Entscheidung fiel nicht, es wird in den Fraktionen weiter beraten.

Brücken werden erneuert

Diskutiert wurden auch die Vorschläge zur Sanierung der beiden Sporthallen – Karl-Zeiß-Halle in Lang-Göns sowie Weidigsporthalle in Oberkleen – und des Bürgerhauses in Dornholzhausen. Hier hatten Mitglieder des Bauausschusses am 27. November letzten Jahres sich die Gebäude vor Ort angeschaut und eine Liste der notwendigen Sanierungsmaßnahmen erarbeitet. Demnach belaufen sich die Kosten für die Sanierung der Weidigsporthalle auf 350 000 Euro, der Karl-Zeiß-Sporthalle auf 726 000 Euro und des Bürgerhauses in Dornholzhausen auf rund 229 000 Euro.

Diese Beträge sind allerdings nicht in Stein gemeißelt, da etwa bei den beiden Sporthallen die Erneuerung der Fenster und Außentüren, die mit 135 000 Euro (Lang-Göns) beziehungsweise 80 000 Euro (Oberkleen) zu Buche schlagen, nochmals geprüft werden. Auch hier gab es keine Entscheidung.

Für die Änderung des Flächennutzungsplans "Am Fauerbacher Rain" sprach sich der Ausschuss hingegen aus. In der Verlängerung des Tulpenwegs können bis zu acht Wohngebäude entstehen.

Auch das Prüfergebnis einiger Brücken im Gemeindegebiet wurde vorgestellt. So sollen die Kleebach-Brücken in der Oberkleener Brühlgasse (Sanierungskosten: mindestens 142 000 Euro) und am Mandlerweg in Dornholzhausen (Kosten: 162 000 Euro) erneuert werden. Die Planungen sind abgeschlossen, die Arbeiten können zeitnah beginnen. Bei der Kleebachbrücke Brennergasse/Schneiderberg in Niederkleen soll noch eine weitere Expertenmeinung eingeholt werden.

Zum Bahngelände in Lang-Göns gab es einen Sachstandsbericht. Hier soll auf insgesamt 1750 Quadratmetern bezahlbarer Wohnraum entstehen.

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