Infrastruktur

Enge Straßen und lahmes Internet in Oberkleen

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Drei Themen beschäftigen den Ortsbeirat Oberkleen gerade besonders: Die engen Straßenverhältnisse nördlich der Hauptstraße, das langsame Internet und der Steinbruch.

Die Marienbergstraße und andere Ortsstraßen in dem Bereich nördlich der Hauptstraße beschäftigten den Ortsbeirat Oberkleen in seiner Sitzung am Dienstag im Dorfgemeinschaftshaus. So berichtete die Ortsvorsteherin Peggy Engel, dass die genannten Straßen sehr beengt sind – vor allem dann, wenn zusätzlich Fahrzeuge in den Gassen parken. "Das führt so weit, dass Anwohner mit ihren Autos nicht mehr aus den Einfahrten rauskommen", ergänzte sie. Ein Problem liege auch darin, dass "Kreuzungen oft extrem zugeparkt" seien.

Ein weiteres Problem: Die "Haarnadelkurve" in der Marienbergstraße, die zum Beispiel die Fahrzeuge der Müllabfuhr zu zeitaufwendigen Rangiermanövern zwinge. Darüber hinaus stellte der Ortsbeirat die Dauerparkplätze Wingertberg/Marienbergstraße infrage. Einstimmig sprach sich der Beirat dafür aus, gemeinsam mit dem Gemeindevorstand einen Konzeptvorschlag mit dem Ziel zu erarbeiten, die Verkehrssituation in diesem Bereich zu verbessern.

Überblick über Internet-Geschwindigkeit

Unbefriedigend ist in einigen Teilen Oberkleens auch der Zugang zum Internet. Dabei wird unter anderem die zu geringe Geschwindigkeit moniert. Der Ortsbeirat möchte sich nun ein klares Bild darüber verschaffen und sammelt derzeit Informationen darüber, wo der Zugang zum Internet besonders langsam ist. Aus den gesammelten Informationen wird man dann die weitere Vorgehensweise ableiten.

Sorgenkind Steinbruch

Ein Sorgenkind ist und bleibt der Steinbruch Oberkleen sowie der sich in diesem Bereich befindliche See. Zwar nutzen dieses Gewässer zwei Tauchsportclubs und ein Angelverein für ihre Aktivitäten, doch das sind nicht die einzigen Nutzer des Geländes. Während die Vereine das Areal pflegen, sich um Sauberkeit und ein ordentliches Aussehen bemühen, verhalten sich zahlreiche andere – auch nächtliche Besucher – nicht so, wie gewünscht. So hinterlassen die ungebetenen Gäste immer wieder Abfall, Zäune werden niedergetreten und Gebotsschilder ignoriert. Darüber hinaus werden die Anwohner nachts durch den Abreiseverkehr allzu oft aus dem Schlaf gerissen.

Dieser Zustand ist keine schöne Situation für Oberkleen und seine Bürger. In einer Sitzung am 11. Juli wollen die betroffenen Vereine mit Vertretern der Gemeinde, beziehungsweise des Ortsbeirates Möglichkeiten ausloten, der Störenfriede, der Vermüllung des Steinbruchs und des Sees sowie anderer Beeinträchtigungen Herr zu werden und diese einzuschränken.

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