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»Darf es noch etwas sein?« Die Mitarbeiter der Verwaltung bewirten die Senioren.

Endlich wieder Kaffee und Kuchen

  • Patrick Dehnhardt
    VonPatrick Dehnhardt
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Langgöns (pad). »Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder, und der Herbst beginnt«, klang es aus zahlreichen Kehlen. Erstmals seit anderthalb Jahren richtete die Gemeinde Langgöns einen Nachmittag für ihre Senioren aus. Dementsprechend groß war die Freude bei den Besuchern.

Bei einer Tasse heißem Kaffee und Kuchen nutzten die Besucher die Gelegenheit, mit Freunden und Bekannten ins Gespräch zu kommen, die man seit Ewigkeiten nicht gesehen hatte. Für den ortsteilübergreifenden Seniorennachmittag im Cleeberger Bürgerhaus wurde ein Fahrdienst angeboten, sodass auch jeder teilnehmen konnte, der keinen Führerschein hat oder sich nicht mehr ans Steuer setzen möchte.

Seniorenbeirat stellt sich vor

Bürgermeister Marius Reusch freute sich, dass man nun nach der pandemiebedingt langen Pause endlich wieder den gemeinsamen Nachmittag für Senioren anbieten konnte. Die Veranstaltung habe seit Bürgermeister Heinz Ulm Tradition.

Die Mitarbeiter der Verwaltung kümmerten sich darum, dass Getränke und Kuchen nicht ausgingen, bewirteten die Besucher an den Tischen. Für die Musik beim gemeinsamen Singen sorgte Werner Jung am Keyboard, Geli Mai moderierte das kurzweilige Programm. Werner Reusch trug Erinnerungen an und Zeitzeugenberichte aus den Jahren 1933 bis 1945 vor. Rena Arabin leistete ebenfalls einen Beitrag zum musikalischen Programm.

Zudem präsentierte sich der neue Seniorenbeirat der Gemeinde Langgöns mit Rudolf Seitz an der Spitze. Dieser bat die Anwesenden, sich mit Ideen und Anregungen, aber auch bei Problemen gerne an das Gremium zu wenden.

Gleichen Aufruf startet Heinz Gischler, der Sicherheitsbeauftragte für Senioren in Langgöns. Falls einem ein Anruf, ein Brief oder eine E-Mail dubios vorkommen sollte, sei es immer besser, sich vorsichtshalber einmal bei ihm zu melden und um Rat zu fragen.

Ulli Theiß, der dem Gremium zehn Jahre angehörte und als Sprecher fungierte, wurde mit einem Geschenk verabschiedet. Er freute sich in seinem Abschiedswort darüber, dass es gelungen sei, in allen Ortsteilen einen funktionierenden Mittagstisch für Senioren zu etablieren. Als weiteren Erfolg wertete er, dass Langgöns nun einen Bürgerbus bekommt. Der Seniorenbeirat habe sich bereits vor Jahren darum gekümmert, für diesen einen ehrenamtlichen Fahrer-Pool vorzubereiten. Zudem freute er sich über die Ankündigung der AWO, in Lang-Göns ein Gebäude mit einer Tagespflegeeinrichtung sowie Servicewohnen bauen zu wollen.

Ebenfalls verabschiedet wurden Günter Stöhr, Leni Rühl und Annmarie Neumeyer. Sie erhielten ein Präsent.

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