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Cleeberg und der Hochwasserschutz von Google

  • Patrick Dehnhardt
    vonPatrick Dehnhardt
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Es ist bereits einige Wochen her, dass ein Unwetter über dem Kleebachtal wütete und für Starkregen sorgte. Seitdem versucht die Gemeinde Langgöns die Genehmigung zu erhalten, dass im Notfall die Freiwillige Feuerwehr die Hochwasserrückhaltebecken im Kleebachtal bedienen darf. Denn in der Unwetternacht blieben sie wirkungslos - ein Starkregen ist eben etwas anderes als ein klassisches Hochwasser.

Doch bislang steht diese Genehmigung aus - oder weiß da Google etwa mehr? Wer sich auf Google-Maps das Staubecken zwischen Cleeberg und Oberkleen anschaut, der findet dort den Hinweis "Staubecken Oberkleen - vorübergehend geschlossen". Ob der Eintrag noch aus der Unwetternacht stammt? Interessiert sich Google so brennend für die Öffnungen und Schließungen der Hochwasserrückhaltebecken im Kleebachtal, dass so etwas im Katastrophenfall direkt aktualisiert wird? Und warum hat Google noch nicht mitbekommen, dass das Becken wieder geöffnet ist? Oder liegt dem Konzern bereits die E-Mail vor, dass die Gemeinde nun die Hochwasserrückhaltebecken per Hand nachregulieren darf, sie wurde nur noch nicht an die Gemeinde weitergeleitet?

Spaß beiseite. Vermutlich hat auch diese Schließung irgendwas mit Covid-19 zu tun. pad/FOTO: GOOGLE

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