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Mit einer Fahrradmesse vor dem Rathaus feiern die Langgönser ihre erste Teilnahme am »Stadtradeln«.

»Besser sein als Linden«

  • vonConstantin Hoppe
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Langgöns (con). Jetzt heißt es in Langgöns: In die Pedale treten für ein gutes Klima und mehr Gesundheit. Zum ersten Mal nimmt die Gemeinde am »Stadtradeln« teil. Bei diesem Wettbewerb werden 21 Tage lang möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad für die eigene Kommune zurückgelegt.

Den Start des Wettbewerbs feierten die Langgönser am Samstagvormittag mit einer Fahrradmesse am Rathaus: Dort erhielten alle Interessierten nicht nur Informationen zum Wettbewerb. Am Stand eines Fahrradgeschäftes gab es zudem Tipps zu E-Bikes, auch das Angebot einer Probefahrt nutzten einige.

Nun geht es beim »Stadtradeln« vor allem darum, ein Zeichen für mehr Radförderung, Klimaschutz und damit auch Lebensqualität zu setzen. Die Kampagne richtet sich aber explizit auch an die Kommunalpolitik, um auf die Bedürfnisse der Radfahrer aufmerksam zu machen und letztlich für fahrradfreundlichere Gemeinden zu sorgen.

Das Ziel, dass die Langgönser für die kommenden drei Wochen formuliert haben, sind zwar nicht die bundesweiten Meriten. Das mag dem Umstand geschuldet sein, dass man mit dem Wettbewerb noch keine Erfahrungen hat. »Ich denke nicht, dass wir es schaffen, unter den bundesweiten Siegern zu sein«, sagt daher die Langgönser Klimaschutzmanagerin Susanne Müller. Doch Bürgermeister Marius Reusch hat recht clever ein ganz konkretes Ziel auserkoren, dass manche dann doch animieren dürfte, aufs Rad zu steigen: »Es ist schon ein Ansporn, das wir mehr schaffen wollen als unsere Nachbarkommune Linden.«

Auch Linden ist in diesem Jahr zum ersten Mal beim »Stadtradeln« angetreten und legte vom 1. bis 21. Mai 82 690 Kilometer zurück.

Ab dem heutigen Montag gilt es nun für alle Bürger aus Langgöns. Bis zum 20. Juni sind sie aufgerufen, sich am »Stadtradeln« zu beteiligen. Bis Samstag, so heißt es von den Organisatoren, hatten sich bereits 70 Teilnehmer und 17 Teams angemeldet. Eine Anmeldung ist aber jederzeit noch möglich. Manche, so wie Klimaschutz-Managerin Müller, werden in diesen drei Wochen gar gänzlich auf das Auto verzichten. Selbst wenn das für Müller nun heißt, täglich aus Aßlar mit dem Rad nach Langgös zu fahren.

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