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Bei der Taizé-Andacht wird die Niederkleener Kirche in Kerzenlicht getaucht. FOTO: CON

Besinnen im Kerzenschein

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Langgöns(con). Eine halbe bis dreiviertel Stunde abgeschirmt von der Außenwelt zur Ruhe kommen und einfach mal weg von allem sein - das bieten die monatlichen Taizé-Andachten in Niederkleen. Immer am letzten Sonntag des Monats treffen sich die Teilnehmer in der Niederkleener Kirche, um im von Kerzen erhellten Gotteshaus Taizé-Lieder anzustimmen und den Texten dieser Glaubensgemeinschaft in Burgund zu lauschen.

Die Ruhe ist es, die die Andacht besonders auszeichnet: "Die meisten genießen es, dass sie hier einmal eine halbe Stunde weg von allem sind", berichtet Nicole Gopon-Bender. Bereits seit einigen Jahren organisiert sie die Taizé-Andachten. Um es kurz zusammenzufassen: singend beten steht im Vordergrund der Andachten. Dabei kommt der Wiederholung eine besondere Bedeutung zu: Die Gesänge sind einfach und schnell zu erlernen, kurz und werden oft wieder gesungen, so dass es kein Problem ist, die Texte zu erlernen. Oder mit den Worten von Frère Roger, dem Begründer von Taizé, ausgedrückt: "Nichts führt in innigere Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott, als ein ruhiges gemeinsames Gebet, das seine höchste Entfaltung in langanhaltenden Gesängen findet, die danach, wenn man wieder alleine ist, in der Stille des Herzens weiterklingen."

Kombiniert wird diese Ruhe in Niederkleen mit der nur von Kerzen beleuchteten Kirche: In geruhsamer Atmosphäre kann man so einmal selbst zur Ruhe kommen, entspannen und der Alltagshektik entkommen. In Niederkleen haben die regelmäßigen Andachten viele Freunde gefunden - auch wenn die Andachten selbst nie all zu stark besucht werden. "Aber wir sind ja auch ein kleiner Ort - in größeren Städten sind die Andachten auch meistens voll", erklärt Gopon-Bender.

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