Baubeginn fürs Frühjahr geplant

  • vonConstantin Hoppe
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Langgöns(con). Das Feuerwehrgerätehaus in Dornholzhausen wird im kommenden Jahr grundhaft saniert. Am Mittwoch setzte sich der Bau- und Infrastrukturausschuss mit den aktuellen Planungen auseinander. Das Projekt erhielt dabei den einstimmigen Zuspruch des Gremiums.

Geplant ist sowohl ein Anbau als auch eine umfassende Sanierung des historischen Backhauses, wie Diplom-Ingenieur Roger Schneider, Geschäftsführer bei SHP-Architekten aus Gießen, erklärte. Im eingeschossigen Anbau, der sich an die bisherige Fahrzeughalle anschließen soll, werden zukünftig die Feuerwehrfahrzeuge untergebracht. In den dadurch frei werdenden Räumen sollen die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Erweiterungen anderer Räume umgesetzt werden.

Eine Werkstatt, ein Trockenraum, ein Jugendraum sowie ein Schulungsraum samt kleiner Küche sollen in dem umgestalteten Gebäude Platz finden, zudem sollen die sanitären Anlagen erneuert werden und eine neue Heizungsanlage installiert werden. Die stark in die Jahre gekommene Elektroinstallation soll komplett ausgetauscht und auf den Stand der Technik gebracht werden. Auch eine Dachsanierung und weitere Maßnahmen wie getrennte Umkleideräume werden durchgeführt. Insgesamt sollen durch den Neubau rund 130 Quadratmeter Nutzfläche für die Feuerwehr gewonnen werden.

Von Planerseite geht man davon aus, dass die Ausschreibung des Projekts im kommenden Frühjahr stattfinden kann. Baubeginn könnte dann Ende April oder Anfang Mai sein, sollte es zu keinen größeren Verzögerungen kommen. "Die Bauzeit schätzen wir auf acht bis neun Monate, sodass Ende Januar 2022 die Arbeiten abgeschlossen sein könnten", schätzt Schneider.

Die Kostenberechnung für die Sanierung bzw. dem Anbau am Feuerwehrgerätehaus sieht Kosten von 898 000 Euro für die Maßnahmen vor, davon rund 755 000 Euro reine Baukosten. Eine große Summe, die aber dank des Förderprogramms der Hessenkasse finanziert werden kann. "Durch die Hessenkasse können wir eine Förderung über 90 Prozent der Gesamtkosten erhalten", erklärte Bürgermeister Marius Reusch.

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