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Lesung in Cleeberg

Andreas Hoppe erzählt vom Wolf

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Langgöns (pm). Wollen wir mit dem Wolf leben? Diese Frage stellt der ehemalige "Tatort"-Kommissar Andreas Hoppe bei einer Lesung in Langgöns. Er stellt am Samstag, 9. November, um 20 Uhr im Bürgerhaus Cleeberg im Rahmen der Ovag-Reihe "LeseLand Gießen" sein autobiografisches Buch "Die Hoffnung und der Wolf" vor.

Seit über 20 Jahren ist Andreas Hoppe, der im "Tatort" an der Seite von Ulrike Folkerts von 1996 bis 2018 in Ludwigshafen als "Mario Kopper" ermittelte, fasziniert von Wölfen. Schon oft war er ihnen auf der Spur: Im Westen Amerikas, auf Vancouver Island, in Rumänien. Schadet uns der Wolf? Ist die Angst vor ihm berechtigt? Oder sollten wir ihm in Deutschland wieder eine Heimat geben? In seinem Buch geht Hoppe, der seit 2000 NABU-Wolfsbotschafter ist, einem Thema auf den Grund, das in den vergangenen Jahren einiges an Aufmerksamkeit hervorgerufen hat und wirft außerdem einen Blick auf den Mythos Wolf in Deutschland und anderen Kulturen. Dazu hat er unter anderem Gespräche geführt mit einem Wolfsforscher, einem Schäfer und einer Geoökologin.

"Ich verstehe immer noch nicht - warum diese Angst, dieser Argwohn? Warum dieser Hass und diese Hetze?", schreibt Andreas Hoppe im Nachwort seines Buches. "Der Wolf muss ganz oft für Probleme herhalten, deren Ursachen ganz andere sind. Er bietet die ideale Projektionsfläche für ein klassisches Feindbild, das für den oder das Fremde steht, das unheimliche Unbekannte. Und dann geht es leider ganz schnell um eine Meinung, statt um Tatsachen."

Der Eintritt für diese Lesung beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Vorverkauf bei der Ovag (0 60 31/68 48-11 13), der Buchhandlung Bindernagel in Butzbach, der Tourist-Information Gießen sowie im Internet unter www.adticket.de. (Foto: pm)

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