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Allee mit vier Baumarten

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Die fleißigen Helfer beim sogenannten Försterkreuz, an dem 1891 der Waldarbeiter Heinrich Rau durch einen tragischen Unfall gestorben ist. Hinter dem Kreuz wurden drei Vogelkirschen eingepflanzt. © Red

Langgöns (bf). Auf Initiative des Oberkleener Wander- und Viehvereins (OWV) wurde kürzlich - wie schon im vergangenen Jahr - wieder eine große Pflanzaktion durchgeführt.

Aus dem Erlös der Weihnachtsbaumsammelaktionen wurden erneut 1000 Euro für Setzlinge zum Aufforsten der gerodeten Fichtenbestände rund um Oberkleen weitergegeben. Eine Spende genügte den Akteuren nicht, sie wollten auch selbst Bäume pflanzen.

Trockenen Boden bewässert

Beim Ausheben der Pflanzlöcher wurde dann deutlich, dass schon spatentief der Boden ausgetrocknet war, daher folgte der Pflanzung noch eine Bewässerungsaktion, um den hochwertigen Bäumen einen guten Start zu ermöglichen.

Die Aufgabe war es, eine Allee anzulegen, und zwar mit vier Baumarten: Vogelkirsche, Esskastanie, Winterlinde und Traubeneiche. Diese 40 Bäume sind vom Jagdpächter Jochen P. Schumacher gespendet worden.

Mit den Bäumen wurde unter fachkundiger Anleitung von Revierförster Rolf Krämer die Allee angepflanzt, beginnend am sogenannten Försterkreuz in Richtung Napoleonstock als Abgrenzung für Anpflanzungen von Weißtannen.

Susanne Müller, die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Langgöns, war auch dabei und zeigte sich begeistert von der Initiative. Sie bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung der laufenden Kampagne »Bäume für den Klimaschutz«.

Die Weihnachtsbaumsammlung 2022 des Wander- und Viehvereins ist mittlerweile abgesagt.

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