+

Landrätin lobt die Katastrophenschützer

  • vonred Redaktion
    schließen

Gießen(pm). Die Fahrzeughalle des DRK-Kreisverbandes Marburg-Gießen wurde geräumt, beheizt und geschmückt. So bot sie einen passenden Rahmen für den Jahresabschluss des Katastrophenschutzes im Landkreis Gießen. Neben dem Gastgeber haben der Regionalverband der Johanniter-Unfallhilfe, die DLRG-Kreisgruppe, der THW-Ortsverband Gießen, der Kreisfeuerwehrverband sowie Vertreter der Katastrophenschutzzüge teilgenommen. Präsident Dr. Klaus Döring begrüßte die Hilfsorganisationen, Kreisbrandinspektor Mario Binsch bedankte sich im Namen der unteren Katastrophenschutzbehörde für die geleistete Arbeit.

Landrätin Anita Schneider verglich die Mitglieder des Katastrophenschutzes mit einer großen Familie: "Im Einsatz arbeiten Sie Hand in Hand und stehen auch sonst füreinander ein. Auf Sie kann man sich verlassen, und genau das ist wichtig im Krisenfall. Unsere Gesellschaft zeigt häufig nicht genügend Anerkennung für Ihre Tätigkeit. Manchmal werden Sie sogar im Dienst behindert oder persönlich angegriffen. Seien Sie sich meiner Wertschätzung stets gewiss."

Viel Applaus folgte der Ehrung von Dr. Ulrich Laub. Ihm wurde die goldene Katastrophenschutz-Verdienstmedaille für überragende Verdienste um den Katastrophenschutz überreicht. Diese Auszeichnung war eine Premiere im Landkreis. Laub ist seit Juni 1996 Fachberater Gefahrgut des Kreises. Als Hauptfeuerwehrmann leitete er bis zum 21. April 2019 die Einsatzabteilung in Linden. Seitdem hat er die Leitung der Ehren- und Altersabteilung inne. Laub nutzte die Gelegenheit, um sich bei allen Kameraden für ihre Unterstützung zu bedanken.

Die goldene Katastrophenschutz-Medaille für 40-jährige aktive Dienstzeit erhielten Ulrich Schmaus, Klaus-Dieter Groß, Rolf Habicht und Ottmar Krüger. Die silberne Katastrophenschutz-Medaille für 25-jährige aktive Dienstzeit ging an Bodo Schäfer, Wolfgang Then, Marco Dern, Yvonne Agnes Praessar und Sebastian Kirchner. Die bronzene Katastrophenschutz-Medaille für zehnjährige aktive Dienstzeit bekamen Niklas Marx, Holger Statt, Oliver Neeb, Sven Bassing, Thomas Belch, Melanie Stolz, Ulrich Desch, Daniel Fischer und Maximilian Krüger. Tamara Uhde wurde das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze verliehen.

Eine Anerkennungsprämie für die Dienstzeit von 40 Jahren erhielten Günter Engel, Franz-Josef Fuchs, Michael Gierschner, Jürgen Görig, Reinhard Hammer, Agnes Praessar, Heinz-Jürgen Schmidt und Monika Schreiter. Eine Anerkennungsprämie für die Dienstzeit von 30 Jahren ging an Jörg Seidler und von 20 Jahren an Sebastian Fritsche. Eine Anerkennungsprämie für die Dienstzeit von zehn Jahren bekamen Susanne Betz, Sebastian Köhn, Thomas Kriebel, Andreas Lenz, Alexander Mack, Jana Elisabeth Mattern und Jens Ole Stöckmann.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare