Corona-Testcenter

Landrätin legt Kostenbilanz vor

  • vonred Redaktion
    schließen

Gießen(pm). Nach der Eröffnung des Coronavirus-Testcenters und der zentralen Corona-Schwerpunkt-Ambulanz Anfang April in der Gießener Rivers-Sporthalle hat Landrätin Anita Schneider die bisherige Kostenbilanz vorgelegt. So hat der Kreis die Ausstattung der Sporthalle mit Trennwänden, Türen und weiterer Einrichtung finanziert, die ein Messebauunternehmen vermietet.

Im ersten Monat entstehen dadurch Kosten von rund 10 000 Euro. In den kommenden Monaten sind es jeweils rund 6500 Euro. Der Landkreis stellt zudem Schreibtische, rund 100 Stühle für den Wartebereich, Kühlschränke für Arzneimittel und Proben. Das Testcenter selbst wird von der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen betrieben.

Landrätin Schneider verweist darauf, dass durch das Entgegenkommen der Stadt Gießen, die ihre Halle kostenlos zur Verfügung stellt, erhebliche Summen gespart werden, die andere Standorte verursacht hätten. So wäre etwa für eine zwischenzeitlich geprüfte Containerlösung am Standort Rivers allein für neue Ver- und Entsorgungsleitungen eine höhere fünfstellige Summe fällig geworden.

"Einen tollen Beitrag leistete auch die Stadt Staufenberg", sagt Schneider. Diese stellt leihweise einen Auslegeboden zur Verfügung und ermöglichte so eine Kostenersparnis von rund 25 000 Euro. Die Feuerwehr Staufenberg übernahm Transport und Verlegung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare