Ausbildungswohnen

Landkreis unterstützt Projekt "Sprungbrett"

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Gießen(pm). Der Landkreis Gießen fördert benachteiligte junge Menschen beim Weg in Ausbildung und Beruf. Mit 50 000 Euro jährlich unterstützt er das Projekt "Sprungbrett" - Ausbildungswohnen des Vereins Friedrich-Naumann-Haus. Landrätin Anita Schneider, Sozialdezernent Hans-Peter Stock sowie Vereinsvorsitzender Horst Faber unterzeichneten jetzt den Vertrag.

Der Verein Friedrich-Naumann-Haus ist Träger mehrerer Wohneinrichtungen, in denen junge Menschen aus schwierigen Verhältnissen oder mit Fluchtgeschichten pädagogisch betreut und für den Schritt in ein selbstständiges Leben und Lernen angeleitet und bestärkt werden. Der Kreis träg zur Finanzierung von sieben Wohneinheiten in Langgöns bei, in denen junge Frauen und Männer während ihrer Berufsausbildung leben werden.

"Es geht nicht nur um Unterstützung beim Lernen und Einfinden in die zeitlichen Strukturen des Ausbildungsalltags, sondern auch um bessere Chancen auf einem angespannten Wohnungsmarkt", erklärte Schneider. "Eine erfolgreiche Ausbildung ist Voraussetzung für Perspektiven, stabile Lebensverhältnisse und ein gutes Ankommen in der Gesellschaft. Wir wollen junge Menschen stärken und den Trägerverein mit seiner wichtigen Arbeit fördern."

Unter dem Motto "Keiner geht verloren" engagiert sich der Landkreis, um junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen. Die Zaug gGmbH übernimmt die Umsetzung dieses Kooperationsprojekts mit der Arbeitsagentur. So gibt es an acht Schulen im Landkreis seit 2013 entsprechende Angebote: Schüler werden systematisch darin unterstützt, ihre Stärken und Interessen zu erkennen und weiterzuentwickeln, praxisnahe Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt zu erhalten sowie Möglichkeiten für die Zeit nach dem Schulabschluss in den Blick zu nehmen.

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