Asthma-Statistik

Landkreis liegt knapp unter Bundesschnitt

  • vonred Redaktion
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Gießen/Bad Homburg(pm). Wenn es eng wird in der Brust: Das wissenschaftliche Institut der AOK hat für seinen zweiten Gesundheitsatlas Daten zur Asthma-Häufigkeit bundesweit ausgewertet. Ein Ergebnis: Der Landkreis Gießen schneidet dabei verhältnismäßig gut ab. Hier sind 4,1 Prozent der Gesamtbevölkerung betroffen.

Laut Weltgesundheitsorganisation WHO sind 3,1 Prozent der Weltbevölkerung betroffen, in Deutschland sind es 4,2 Prozent. Je entwickelter das Land, desto höher der Anteil von Patienten mit Asthma.

In Hessen liegt der Wert bei 4,0 Prozent der Bevölkerung. Doch die Spanne ist recht breit. Was erstaunlich ist: In den Städten mag es mehr Luftverschmutzung geben, doch die Verbreitung der Erkrankung ist niedriger. In Frankfurt sind 3,9 Prozent der Menschen von Asthma betroffen, in Kassel 3,8, in Darmstadt sogar nur 3,2 Prozent. Der Ausreißer ist Offenbach. Die Stadt am Main führt die Liste der Kreise und kreisfreien Städte an. Dort leben 5,2 Prozent der Bürger mit der Diagnose Asthma. Der Werra-Meissner-Kreis (4,8 Prozent) und Waldeck-Frankenberg sowie Hersfeld-Rotenburg (beide: 4,6 Prozent) folgen direkt danach. Auffällig ist zudem, dass es in Nordhessen prozentual mehr Betroffene gibt als im Süden.

Die Auswertung des wissenschaftlichen Instituts bezieht sich auf das Jahr 2018 und auf die Gesamtbevölkerung - nicht nur AOK-Versicherte.

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