Die Polizei warnt vor drei verschiedenen Betrugsmaschen, die am Donnerstag und Freitag im Kreis Gießen festgestellt wurden. (Symbolfoto)
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Die Polizei warnt vor drei verschiedenen Betrugsmaschen, die am Donnerstag und Freitag im Kreis Gießen festgestellt wurden. (Symbolfoto)

Polizeimeldung

Landkreis Gießen: Mehrere Betrugsversuche – Polizei meldet gleich drei verschiedene Maschen

  • Lena Karber
    VonLena Karber
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Angebliche Microsoftmitarbeiter, Gewinnspielbetrug und ein Betrugsversuch per „Tochter-Trick“: Die Polizei warnt vor mehreren Betrugsmaschen, die heute und gestern im Kreis Gießen gemeldet wurden.

Kreis Gießen - Vor gleich drei verschiedenen Betrugsmaschen warnt die Polizei heute in einer Pressemitteilung. Sie alle wurden am gestrigen Donnerstag (08.04.2021) und am heutigen Freitag (09.04.2021) im Kreis Gießen festgestellt.

Staufenberg: Betrüger geben sich als Microsoftmitarbeiter aus

Gegenüber einem 70-jährigen Mann aus Staufenberg haben sich Unbekannte am Donnerstagmittag laut Polizei als Microsoftmitarbeiter ausgegeben. Der Anrufer habe mitgeteilt, dass man seitens der Firma auf dem PC des Mannes Daten sichern müsse, heißt es in der Meldung. Den Unbekannten sei es dann auch gelungen, sich über ein Programm Zugang auf den PC des Mannes zu verschaffen. Die Polizei geht davon aus, dass es die Täter auf Google Play Karten abgesehen hatten. Sie warnt vor solchen Anrufern und bittet um Hinweise an die Kriminalpolizei in Gießen unter der Telefonnummer 0641/7006 2555.

Langgöns: Versuchter Gewinnspielbetrug bleibt erfolgslos

In Lang-Göns haben laut Polizei am Freitagmittag Betrüger bei einer 81-Jährigen angerufen und behauptet, dass sie bei einem Gewinnspiel teilgenommen und gewonnen habe. Um den Gewinn in Höhe von 49.000 Euro zu erhalten, müsse sie Google-Play-Karten im Wert von 1.000 Euro kaufen. Letztlich sei der Betrug aber aufgeflogen und es sei zu keiner Zahlung gekommen. Hinweise erbittet die Polizei auch in diesem Fall unter der Rufnummer 0641/7006 2555.

Lollar: „Enkel-Trick“ in der Tochter-Variante

Die dritte Betrugs-Warnung der Polizei betrifft einen typischen „Enkel-Trick“. Als solchen bezeichnet man ein Vorgehen, bei dem sich Betrüger meist gegenüber älteren bzw. hilflosen Personen als deren nahe Verwandte ausgeben, um unter Vorspiegelung falscher Tatsachen an deren Bargeld oder Wertgegenstände zu gelangen. In diesem Fall gab sich die Anruferin gegenüber einer 82-jährigen Frau aus Lollar als deren Tochter aus und behauptete, dass sie einen Unfall gehabt habe und dringend 25.000 Euro benötige. Dieses Geld solle die Seniorin abheben und an einen Abholer übergeben. „Glücklicherweise war dann die echte Tochter im Hause. Sie durchschaute die Masche und verständigte die Polizei. Eine Geldübergabe konnte verhindert werden“, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. In diesem Fall bittet die Polizei um Hinweise an die Polizeistation Gießen Nord unter der Telefonnummer 0641/7006 3755.

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