690 000 Euro für sozialintegrative Hilfen

Landkreis fördert Integration in den Arbeitsmarkt

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Gießen (pm). Fast 700 000 Euro gehen in diesem Jahr an Projekte der sozialintegrativen Hilfen, die das Instrumentarium des Jobcenters Gießen ergänzen. Wie bereits in den vergangenen Jahren fördert der Landkreis die Verbesserung der Integrationsfähigkeit von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt mit Mitteln aus dem Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget des Landes Hessen sowie kreiseigenen Mitteln.

"Die Kreisverwaltung und auch das Jobcenter legen großen Wert auf diese Kontinuität", sagte Landrätin Anita Schneider bei der Bescheidübergabe. Eine verlässliche und qualitative Arbeit mit einem festen Mitarbeiterstamm sei nur möglich, wenn Projekte nicht auf ein bis zwei Jahre konzipiert und gefördert werden. Bereits seit knapp neun Jahren laufe das Maßnahmenpaket nun schon. Diese Beständigkeit sei umso wichtiger, weil langzeitarbeitslose Menschen besondere Hilfen zur Stärkung der Persönlichkeit brauchen.

Spezielles Wissen

Unterstützt werden die Projekte "ProAktiv" der Zaug gGmbH mit 90 000 Euro, "Wegbereiter" des Caritasverband Gießen mit 100 000 Euro, "Auffordern statt Aufgeben" der Jugendwerkstatt Gießen mit 95 800 Euro und "Plan B" des Fördervereins für seelische Gesundheit mit 98 500 Euro.

Hinzu kommen Förderungen des Berufseinstiegs für Geflüchtete mit den Projekten "Dreisprung" (166 000 Euro) sowie "Beruf und Perspektive" (101 987 Euro), zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses mit der qualifizierten Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule (22 000 Euro) und zur Unterstützung des beruflichen Wiedereinstiegs von Frauen nach Erziehungs- oder Pflegeauszeit (15 794 Euro).

Jeder Träger verfügt über spezielles Know-how für die mit unterschiedlichen Problemlagen versehenen Personengruppen. So richtet sich beispielsweise ZAUG mit "ProAktiv" hauptsächlich an Bedarfsgemeinschaften mit minderjährigen Kindern, vorwiegend Alleinerziehende.

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