Landessynode mit vielen Themen

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Wetzlar/Gießen(bkl). Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) tagte in Bad Neuenahr. Zu den 206 stimmberechtigten Abgeordneten zählten aus dem heimischen Kirchenkreis unter anderem Rolf Bastian (Dutenhofen) und Pfarrerin Alexandra Hans (Wißmar).

"Unser kirchlich-diakonischer Auftrag kam ebenso zur Sprache wie Konsequenzen aus der Jugendsynode 2019, Fragen der Schöpfungsverantwortung und Finanzthemen", sagte Roland Rust, leitender Pfarrer des evangelischen Kirchenkreises an Lahn und Dill. Der Theologe nahm nach 23 Jahren letztmals als stimmberechtigtes Mitglied an der rheinischen Synode teil.

Hauptthema der fünftägigen Zusammenkunft war die Diakonie, wobei die Chancen des Miteinanders von Kirche und Diakonie im Mittelpunkt standen. Außerdem hat die Landessynode ein Kirchengesetz zum Schutz vor sexualisierter Gewalt beschlossen.

Ein anderer Schwerpunkt war die Bekräftigung des vor 40 Jahren gefassten Beschlusses "Zur Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden". Präses Manfred Rekowski, oberster Repräsentant der EKiR, regte an, weitere Begegnungsräume für Christen und Juden zu schaffen und gemeinsame Projekte auf den Weg zu bringen.

Zudem bittet die Synode die Gemeinden darum, dem Bündnis "United4Rescue" beizutreten. Es unterstützt Rettungsorganisationen, die sich um Menschen kümmern, die im Mittelmeer vom Ertrinken bedroht sind.

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