Lebenshilfe

Kunst aus einem besonderen Blickwinkel Kreativ im Atelier 23

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Die Lebenshilfe zeigt in ihrer Zentrale in Garbenteich ganz besondere Kunstobjekte. Menschen aus den Limeswerkstätten zeigen, welche kreative Kraft in ihnen steckt.

Kunstwerke aus dem Atelier 23 sind aktuell in den Fluren der Lebenshilfe-Zentrale in Garbenteich zu sehen und damit nur drei Hausnummern entfernt vom Geburtsort der Künstler-Werkstatt im Grüninger Weg 23. Heute ist das Atelier 23 in Linden beheimatet und verfügt zudem über eine Galerie im Seltersweg in Gießen, berichtete Atelierleiterin Andrea Lührig, die mit dem Kunstpädagogen Mirko Westermayer das inklusive Kunstprojekt der Lebenshilfe leitet.

Insgesamt sind 61 Kunstobjekte von Jan Fels, Katharina Beitz, Andras Kuhl, Matias Völksch, Martin Klein, Ralph Weber, Ulrike Wagner, Lena Kasperski, Uwe Breckner, Birgit Gigler, Eric Kosuch, Jens Bleckmann und Isabell Frisch zu sehen.

Bei der Eröffnung ging Lebenshilfe-Vorstand Dirk Oßwald auf die Beweggründe für die Gestaltung der Flure mit den Kunstwerken aus dem eigenen Haus ein. Nach Fertigstellung des Anbaus im Herbst 2017 wollte man Mitarbeitern, Besuchern und Lieferanten ein freundliches Ambiente bieten und zudem die große Kreativität der Menschen mit Handicap bei der Lebenshilfe herausstellen. "Genau hier gehört diese Kunst hin," unterstrich Oswald.

Atelierleiterin Lühreg erinnerte noch einmal an die Entwicklung des Ateliers 23, das sich vor über einem Jahrzehnt langsam entwickelte und ab 2007 von Kunstbegabten aus den Limeswerkstätten auf ein neues, hohes Niveau gehoben wurde. Heute zeigen die Künstler von klassischer Aquarellmalerei und Ölpastell bis hin zu modernen Formen, wie unter anderem mit Airbrush, Acryl, Digitaldruck und Collagen, welche Ausdrucksstärke in ihnen liegt.

Lühreg dankte den Verantwortlichen der Lebenshilfe für die neu geschaffene Möglichkeit der Ausstellung, die nun neben der Gießener Galerie in Pohlheim in der Nähe zur Garbenteicher Limeswerkstatt bereitsteht. Nach sechs Monaten will man die Bilder teilweise auswechseln. Die Kunstwerke, die Alltägliches, Technisches und Menschliches aus einem Blickwinkel zeigt, der anderen oft verborgen bleibt, können käuflich erworben werden. Anschauen und Nachfragen sind ausdrücklich erwünscht. (rge/Foto: rge)

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