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Wer auf Betrüger reingefallen ist, sollte seinen Rechner runterfahren und vom Internet trennen. SYMBOLFOTO: MÖ

Kripo warnt vor Betrügern

  • VonRedaktion
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Gießen (pm). Die Kriminalpolizei warnt erneut und eindringlich vor falschen Microsoft- Mitarbeitern. Aktuell wurde eine 48-jährige Frau aus dem Landkreis Opfer dieser Betrüger.

Wie die Polizei berichtet, wurde die Frau von vermeintlichen Microsoft-Mitarbeitern angerufen. Die Betrüger überzeugten die Frau, ein vermeintliches Software-Update auf ihrem Computer zu installieren.

Vermeintliches Update installiert

Anschließend konnte sie den PC nicht mehr nutzen. Nach einer Zahlung von insgesamt 300 Euro über Google-Play-Karten erkannte sie die Betrugsmasche und trennte ihren Computer von Strom und Internet - und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Die Ermittler geben Tipps, wie man sich vor diesen Betrügereien schützen kann: Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich ein Servicemitarbeiter melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach den Hörer auf. Geben Sie auf keinen Fall private Daten wie Bankkonto- oder Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Kundenkonten wie PayPal heraus. Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.

Wer Opfer von Betrügern wurde, sollte den Rechner vom Internet trennen und ihn herunterfahren. Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner unverzüglich betroffene Passwörter. Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das Fernwartungsprogramm löschen. Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf, deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind. Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits getätigte Zahlungen zurückholen können. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

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