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Vereint ziehen die Feuerwehrleute den Verletzten - in diesem Fall eine schwere Übungspuppe - ins Freie. Ohne Atemschutz geht bei Einsätzen in verrauchten Räumen gar nichts.

Kreisübergreifender Einsatz

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Hüttenberg/Langgöns (pm). Dichter Rauch quillt aus der Produktionshalle der Zimmerei Döring in Hüttenberg. Im Außenbereich steht das Holzlager in Vollbrand, das Feuer hat bereits das Hallendach erfasst. Drei Arbeiter werden in dem Gebäude vermisst. Dies war das Szenario einer kreisübergreifenden gemeinsamen Großübung, bei der die Feuerwehren aus Langgöns, Rechtenbach und Hüttenberg gemeinsam für den Ernstfall probten.

Hüttenbergs stellvertretender Wehrführer Benjamin Lachmann hat die Übung ausgearbeitet und zudem die Einsatzleitung inne. Eine der ersten Maßnahmen: Wegen der Größe des Objektes wurden verschieden Einsatzabschnitte gebildet. So kann jeweils ein Abschnittsleiter eine überschaubare Zahl von Feuerwehrleuten koordinieren.

Aufgabe zügig gelöst

Die wichtigste Aufgabe bei solch einem Einsatz ist stets die Menschenrettung. Mehrere Trupps unter Atemschutz durchsuchten deshalb gleichzeitig den Gewerbebetrieb nach den "vermissten Personen". Gleichzeitig wurde die Brandbekämpfung von mehreren Seiten in Angriff genommen.

Nach der Übung konnte Lachmann feststellen: Die 40 Feuerwehrleute hatten alle Aufgaben ordnungsgemäß und zügig abgearbeitet. Hüttenbergs Gemeindebrandinspektor Björn Jung begrüßte die kreisübergreifende Übung, die schon seit vielen Jahren jährlich in wechselten Gemeinden ausgerichtet wird.

Das kreisübergreifende Einsätze auch jederzeit in der Realität vorkommen können, zeigte der Wohnhausbrand mit zwei Toten vor wenigen Wochen in Lützellinden. Hier wurden die Hüttenberger Feuerwehrleute zur Unterstützung in den Nachbarkreis alarmiert. (Foto: Feuerwehr)

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