Lungenkrankheit COPD

Kreis über dem Hessenschnitt

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Gießen (pm). Wer raucht, ist von der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) deutlich häufiger betroffen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der Allgemeinen Ortskrankenkassen (WIdO). Der Anteil der Erkrankten liegt in Regionen, in denen laut Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes besonders viele Raucher leben, bedeutend höher.

Bundesweit müssen 7,1 Prozent aller Menschen ab 40 Jahren mit dieser Diagnose leben. Hessen liegt mit 6,5 Prozent etwas darunter. Der Landkreis Gießen erreicht mit 7,1 Prozent genau den Bundesschnitt, liegt somit aber auch deutlich über dem Hessenwert.

COPD ist eine Erkrankung der Lunge, bei der die Patienten typischerweise unter Atemnot, Husten und Auswurf leiden. Insgesamt sind in Deutschland 3,4 Millionen Menschen an COPD erkrankt. Der niedrigste Anteil in Hessen findet sich mit 4,8 Prozent im Hochtaunuskreis. Zu den hessischen Regionen mit besonders hoher Krankheitslast gehören die Stadt Offenbach (8,0 Prozent) und der Kreis Hersfeld-Rotenburg (7,9).

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