Kostenfrage

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Gießen/Laubach (pm). Mit einem Eilantrag möchte die Laubacher SPD erreichen, dass sich die Stadtverordnetenversammlung gegen eine weitere hauptamtliche Politikerstelle in der Kreisverwaltung ausspricht. Der Hintergrund: In der vergangenen Woche beschloss der Kreistag mit seiner neuen Mehrheit von CDU, Grünen und Freien Wählern, einen weiteren Kreisbeigeordneten zu installieren.

Damit bekommen Grüne, Freie Wähler und Christdemokraten je einen Beigeordneten.

Auch Laubach müsse über die Kreisumlage diese neue Stelle finanzieren, beklagt die SPD. Von daher sei die Stadt zur Stellungnahme berechtigt.

Eine zusätzliche hauptamtliche Kreisbeigeordnetenstelle würde über die Amtszeit von sechs Jahren Kosten in Höhe von ungefähr einer Million Euro verursachen. Darum sollte auf diese zusätzliche Stelle verzichtet werden, so die SPD. Das Geld könne sehr viel besser in die Weiterentwicklung des Kreises investiert werden.

Weiteres Argument: Kein anderer Landkreis in Hessen verfüge neben der Landratsstelle über noch drei weitere hauptamtliche Kreisbeigeordnete. Selbst der Main-Kinzig-Kreis mit über 400 000 Einwohnern komme mit zwei Hauptamtlichen aus.

Die SPD Laubach fordert daher die Stadtverordneten der Freien Wähler, CDU und Grünen auf, »über ihren Schatten zu springen und nicht die Anweisungen ihrer Kreiszentralen zu befolgen, sondern unserer Resolution zuzustimmen«.

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