Verkehrskontrolle
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Bei Geschwindigkeitskontrollen im Kreis Gießen hat die Polizei wieder Raser erwischt. (Symbolbild).

Polizeimeldung

Kontrollen im Kreis Gießen: Über 70 Verkehrssünder erwischt

  • VonSophie Mahr
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Am Dienstag (31.08.21) hat die Polizei Geschwindigkeitskontrollen im Kreis Gießen gemacht. Dabei wurden unter anderem einige Raser erfasst.

Kreis Gießen – Am Dienstagmorgen (31.08.21) haben Beamte des regionalen Verkehrsdienstes Gießen Geschwindigkeitskontrollen in Fernwald durchgeführt. Die Beamten wurden dabei von Bereitschaftspolizisten, der Wachpolizei und der Stadt Gießen unterstützt. Die ersten Messungen haben auf der Bundesstraße 457, zwischen Lich und Gießen, an der Abfahrt Steinbach in einer 70er Zone stattgefunden, wie die Polizei mitteilt. In einem Zeitraum von etwas über zwei Stunden haben die Beamten insgesamt 36 Fahrzeuge, alles Pkw, mit einer überhöhten Geschwindigkeit kontrolliert und gemessen.

Geschwindigkeitskontrollen in Fernwald (Gießen): Fünf Fahrer ohne Führerschein

Zwölf Autofahrer lagen mit ihren Vergehen im Bußgeldbereich, wie die Polizei weiter informiert. Dies bedeutet eine Überschreitung von mehr als 21 Kilometern pro Stunde. Die betreffenden Fahrer erwartet ein Bußgeld je nach Überschreitung von 70 bis 120 Euro und ein Punkt in Flensburg. Der Spitzenreiter war 32 Kilometer pro Stunde zu schnell.

24 Fahrzeuge waren im sogenannten Verwarngeldbereich: Das heißt, diese Fahrer waren zwischen 6 und 20 Kilometern pro Stunde zu schnell. Es wurden je nach Überschreitung Verwarngelder von 20 bzw. 30 Euro erhoben. Fünf Autofahrer hatten ihren Führerschein nicht dabei, während ein Autofahrer seinen Gurt nicht angelegt hatte. Positiv vermerkte die Polizei, dass niemand während der Fahrt telefoniert habe.

Geschwindigkeitskontrollen in Buseck (Gießen): Ein Autofahrer erhält einen Monat Fahrverbot

Am Dienstagnachmittag haben die Beamten ihr Messungen auf der Landesstraße 3128 zwischen Reiskirchen und Buseck fortgesetzt. Bei dort erlaubten 60 Kilometern pro Stunde wurden ebenfalls 36 Fahrzeuge, wiederum nur Pkw, die zu schnell waren, gemessen und kontrolliert. Ein Fahrzeugführer, der seinen Führerschein erst vor drei Tagen wiederbekommen hatte – die Fahrerlaubnis war wegen Drogenkonsums entzogen worden, wie die Polizei weiter mitteilt – wurde mit 49 km/h über dem erlaubten Wert von 60 km/h gemessen. Diesen Fahrer erwartet ein Monat Fahrverbot sowie eine Geldbuße von 160 Euro und zwei Punkte in Flensburg. Acht Fahrzeuge waren im „Bußgeldbereich“. 27 Fahrzeuge lagen im „Verwarngeldbereich“. Zudem hatte eine Autofahrerin ihr Mobiltelefon während der Fahrt benutzt. Sie erwartet ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro. Ende April hatte der letzte Blitzermarathon im Kreis Gießen stattgefunden. (pm/smf)

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