Klimaschutz als wichtigste Aufgabe

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Gießen (pm). Klimaschutz wird nach Corona wieder die globale Herausforderung unserer Zeit sein. Die Freien Wähler sehen dieses in ihrem Wahlprogramm als eine der wichtigsten Aufgaben der nächsten Legislaturperiode, so Kurt Hillgärtner, Kreisvorsitzender der FW.

Neben Maßnahmen zum Klimaschutz würden Lösungen zur Bekämpfung der Klimafolgen benötigt, welche von den Menschen akzeptiert würden. Der Landkreis Gießen habe mit dem Klimamasterplan schon wichtige Schritte eingeleitet. Diese gelte es nun, mit den Menschen, schrittweise umzusetzen.

Dezentrale Energieerzeugung

Die Freien Wähler wollen die Bürger weiterhin offen und transparent informieren. So soll unter anderem eine bessere und einfachere Förderung für den Klimaschutz auf den Weg gebracht werden. Den Freien Wählern strebt außerdem ein schrittweiser Ausbau von energieeffizienter Infrastruktur vor: »Wenn E-Mobilität sich durchsetzen soll, brauchen wir eine hohe Anzahl an E-Ladesäulen im Landkreis.« Der Landkreis müsse den Ausbau forcieren.

Weitere Ziele der Freien Wähler sind: Dezentrale Energieerzeugung fördern, transparente Bürgeraufklärung; Förderung von Stromspeichern.

»Der Natur- und Landschaftsschutz sind uns als Grundlage einer hohen Lebensqualität in unserer Region wichtig«, so Inge Mohr, Mitglied der Kreistagsfraktion. »Daneben bilden sie die Grundlage für den Ausbau des Tourismus als bedeutenden Wirtschaftszweig mit Arbeitsplätzen in unserer Region. Gerade die Gastronomie brauche nach Corona Unterstützung.

Ein weiteres Thema ist die Landwirtschaft. Die Förderung einer leistungsfähigen und konventionellen Landwirtschaft habe für die Freien Wähler eine immense Bedeutung. »Auch unser Wald verdient unsere Aufmerksamkeit. Dürrejahre, extreme Wetterereignisse, aber auch der Borkenkäfer haben unserem Wald stark zugesetzt«, heißt es bei den Freien Wählern.

Die Kommunen müssten daher dringend bei der Aufforstung ihrer Waldflächen besser finanziell begleitet werden. Das derzeitige Landesprogramm für die Aufforstung solle deutlich aufgestockt werden. »Wir müssen eine nachhaltige Waldbewirtschaftung auf den Weg bringen«, heißt es abschließend bei den Freien Wählern im Landkreis.

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