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Kleine Lösung für rund 400 000 Euro

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Von: Thomas Brückner

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Laubach (tb). Am 10. November will Laubachs Stadtparlament endgültig über den Marktplatzumbau befinden. Vermutlich wird es die mit Anliegern abgestimmte abgespeckte Variante B werden, die nun auch in den Ausschüssen eine Mehrheit gefunden hat (die GAZ berichtete). Inzwischen hat Stadtarchitekt Karl-Dieter Schnarr eine Kalkulation vorgelegt: Danach käme die B-Variante auf rund 400 000 Euro.

Die große Lösung (Variante A) hatte die Verwaltung bekanntlich auf 960 000 Euro taxiert. Dass die Förderstelle auch für Variante B einen Zuschuss von 90 Prozent mündlich zugesagt habe, sofern denn das Urkonzept noch erkennbar sei, antwortete Bürgermeister Matthias Meyer im Ausschuss auf die Frage von Siegbert Maikranz (CDU). Klar: Die Bedingung, bis September 2022 die erste, bis September 2023 die zweite Hälfte des Zuschusses abgerechnet zu haben, sei leichter zu erfüllen, je niedriger der ausfalle.

Für die kleine Lösung ist FW-Fraktionschef Ulf Häbel. Der Platz behalte so - mit Ausnahme des Rollatoren-freundlichen Wegstreifens - sein charakteristisches Kopfsteinpflaster. Anders nicht nur Maikranz, sondern auch Häbels Fraktionskollege Joachim M. Kühn. Der erinnerte an das jahrelange Engagement der IKEK-Gruppen, die sich für die A-Variante ausgesprochen haben. Für die ist auch er. Vor allem, da der Marktplatz viel einladender daherkäme - für alle. »Behinderte sind offensichtlich nicht gewünscht«, zitierte er den Beauftragten des Landkreises für Menschen mit Handicaps.

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