Klaus Zecher weiter an der Spitze

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Gießen (pm). Der neu gewählte Vorstand des Kreisverbands Gießen des Deutschen-Gewerkschaftsbundes (DGB) hat seine Arbeit aufgenommen. »Zukunft gestalten wir gemeinsam - Für Gute Arbeit, Gutes Leben und eine solidarische Gesellschaf!«, lautet der Titel des Zukunftsprogramms, das die Arbeitsgrundlage der nächsten vier Jahre bilden soll. »Wir befinden uns in einer umfassenden Umbruchsituation, in der entscheidende Zukunftsfragen zu beantworten sind.

Klimawandel, Digitalisierung, Globalisierung, eine alternde Gesellschaft und nicht zuletzt Corona verlangen nach neuen Antworten. Als Stimme der Arbeitnehmer setzen wir uns ein für sichere Arbeitsplätze, zielorientierte Weiterbildung und eine Stärkung von Tarifverträgen«, so Klaus Zecher, der einstimmig für eine dritte Amtszeit wiedergewählte Vorsitzende des DGB-Kreisverbands Gießen.

Neben dem Eisenbahner und Vorsitzenden des EVG Ortsverbands Mittelhessen gehören zum DGB-Kreisverbandsvorstand Gießen: Stefanie Kraft (ver.di; ehemals Personalrat hr, aktuell Studentin), Siegfried Hauska (IG Metall; Betriebsrat und Vertrauensmann Weiss Technik), Dietmar Greif (GdP;- Bezirksvorstand GdP Mittelhessen), Werner Liedtke (IG BAU; ehemals Gewerkschaftssekretär), Klaus Steup (GEW Gießen; - ehemals Gesamtpersonalrat Staatl. Schulamt Gießen/Vogelsberg und aktuell GEW-Kreisvorstand Gießen) und Michael Schwarz (IG BCE; Betriebsratsvorsitzender RHI Magnesita und Bezirksvorstand IG BCE Mittelhessen).

Im Zuge des Strukturwandels entstehen neue Wirtschaftszweige, und Wertschöpfungsketten verändern sich. Gleichzeitig verändern sich Aufgaben und Arbeitsbereiche für Beschäftigte, etwa durch die Digitalisierung oder neue Herstellungsverfahren, schreibt der DGB in einer Pressemitteilung. Ziel des DGB sei es, dass kein Arbeitsplatz ohne nachhaltige Perspektive verloren gehe: Sowohl die Digitalisierung als auch die notwendige ökologische Transformation müssten sozial gerecht gestaltet werden.

Um Arbeits- und Industriepolitik mit Klimaschutz in Einklang zu bringen, setze man auf neue, ressourcenschonende Wertschöpfungsketten und die zielorientierte Qualifizierung von Beschäftigten, so Robin Mastronardi, Gewerkschaftssekretär des DGB Mittelhessen. »Die Transformation der Arbeitswelt wird auch in unseren heimischen Betrieben stattfinden«, so Mastronardi weiter.

Als Schwerpunkte der künftigen Arbeit benennen die Gewerkschafter den Kampf um die Rückführung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) in die öffentliche Hand, den Kampf für den Abschluss eines Tarifvertrags der Asklepios-Klinik in Lich mit ver.di, den Kampf zum Erhalt des Produktionsstandorts und der Arbeitsplätze bei RHI Magnesita in Mainzlar oder der Bosch-Standorte in Mittelhessen.

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